PLM - Reduzierung von Fehlleistungskosten (Non Conformance Costs, NCC)

Unzureichende Produktqualität führt zwangsläufig zu ungeplanten, ausgabewirksamen Folgekosten, so genannten Non Conformance Costs (NCCs, auch Fehlleistungskosten). Dazu zählen z.B. die Kosten für Kulanz und Gewährleistung, für Nachbesserungen vor der Auslieferung oder für Ausschuss in der Produktion. Auch Vertragsstrafen wegen Nichterfüllung von zugesicherten Eigenschaften oder wegen verspäteter Lieferungen sind NCCs.

In der Regel verzeichnen Unternehmen Fehlerkosten in Höhe von drei bis fünf Prozent ihrer Erträge. Diese bilden jedoch meist nur die Spitze des Eisbergs. Denn die meisten Kosten sind verdeckt. Häufig belaufen sich diese auf zusätzliche zehn bis 15 Prozent der Erträge. Eine Reduzierung verdeckter Fehlerkosten kann dementsprechend enorme Einsparungen bewirken.

BearingPoint hat darüber hinaus festgestellt, dass die Ursachen für sichtbare NCCs gleichzeitig auch für einen wesentlichen Teil der versteckten NCCs verantwortlich sind. Beseitigt man diese Ursachen gezielt und nachhaltig, so reduzieren sich nicht nur sichtbaren NCCs, sondern automatisch auch versteckte NCCs. Das direkt adressierbare Potenzial wird durch diesen Hebel-effekt um ein Vielfaches erhöht.

Während NCCs in allen Phasen des Produkt-Lebenszyklus auftreten können, liegen die entscheidenden Ursachen häufig im Bereich der Entwicklung, also im Bereich R&D und Engineering. Durch permanenten Kosten- und Termindruck sind diese Organisationen oft völlig überlastet und arbeiten mit verminderter Effektivität.

 

Wie BearingPoint Werte schafft

BearingPoint verfolgt bei der Beratung seiner Kunden einen Zwei-Phasen-Ansatz. In der ersten Phase wird die Überlast durch das Eliminieren nicht wert-schöpfender oder redundanter Aktivitäten reduziert. Beseitigt man solche Schwachstellen, so erhält man kurzfristig die nötigen Kapazitäten für weitere qualitätssichernde Maßnahmen.

Dieser zweistufige Ansatz finanziert sich selbst, denn die Effektivität von R&D und Engineering steigt ohne Erhöhung der jeweiligen Budgets. Darüber hinaus führt die verbesserte Produktqualität unmittelbar zu einer nachhaltigen Reduktion der ausgabewirksamen NCCs. Damit lassen sich insbesondere die einmaligen Aufwände für die Entlastung der Entwicklung kurzfristig refinanzieren.

Als Grundlage für seinen Zwei-Phasen-Ansatz hat BearingPoint ein NCC-Framework entwickelt. Dieses beinhaltet die NCC-Root Cause Analysis, die NCC-Reduction und die NCC-Prevention. Menschen, Prozesse und Technologien werden hierbei ganzheitlich betrachtet.

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Christian Ettl

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