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Management operationeller Risiken
Unter operationellen Risiken versteht man „die Gefahr von Verlusten, die in Folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder in Folge von externen Ereignissen eintreten.“
Aktuelle Vorfälle haben gezeigt, dass unwahrscheinliche Ereignisse tatsächlich eintreten und Unternehmen in allen Bereichen ernsthaften Schaden zufügen können.
Dem Bankgewerbe stehen – gemäß den Regeln von Basel II zur Messung operationeller Risiken – drei verschiedene Ansätze für die Ermittlung der erforderlichen Eigenkapitalunterlegung zur Verfügung. Dabei steigen die Anforderungen an Datensammlung, Modellerstellung und Risikomessung. Die Anwendung eines „Ambitionierten Ansatzes“ (AMA) ermöglicht die Realisierung von Eigenkapitalersparnissen und reduziert durch ein verbessertes Risikomanagement die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß von Verlustereignissen.
Wie BearingPoint Werte schafft
BearingPoint hat ein Framework für das Management operationeller Risiken entwickelt, das die systematische Identifizierung, Messung und Kontrolle verschiedener Risikokategorien ermöglicht. Die verschiedenen Methoden sind in diesen Rahmen integriert. Die Nutzung von Operational-Risk-Management-Methoden ist ein in sich geschlossener, sich wiederholender Prozess mit folgenden Phasen:
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Risikoidentifikation: Untersuchung und Beschreibung potenzieller Schadensereignisse durch Produkte, Prozesse, Systeme, Aktivitäten und Schadensursachen (Risikobewertung)
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Risikoanalyse: Kategorisierung von Risiken (Ereignisse und Ursachen), Bestimmung der Risikoverantwortlichen, Bestimmung von Key Risk Indicators (KRI) zur Vorbereitung der Risikoüberwachung und Aufbau einer Verlustdatenbank
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Risikobewertung: Qualitative Beurteilung von Risiken, Einschätzung potenzieller Schadenshöhen und
-häufigkeit durch Experten, Quantifizierung von Risiken und Durchführung von Szenarioanalyse -
Risikomanagement: Identifikation und Bewertung bestehender Maßnahmen zum Umgang mit Risiken sowie Bestimmung weiterer Maßnahmen
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Risikoaktionsplan: Planung, Entscheidung und Umsetzung von Risikomaßnahmen unter Berücksichtigung von Kosten- und Nutzenaspekten
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Risikoüberwachung: Einsatz eines Management-Informationssystems (einschließlich indikatorbasierten Frühwarnsystems) sowie Risk Reporting an den Führungsstab; Überwachung von Risikomaßnahmen
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Überprüfung des OpRisk Management Circle: Prüfung auf Einhaltung und Effizienz der Maßnahmen
BearingPoint unterstützt Kunden beim Aufbau des Operational Risk Management Frameworks, der (Weiter-) Entwicklung der verschiedenen Methoden sowie ihrer prozessualen Einbindung.


