Effiziente Umsetzung der SEPA-Verfahren in der Versicherungswirtschaft
SEPA (Single European Payment Area) – Die europäische Vereinheitlichung der Formate für das Lastschriftverfahren (SEPA-DD) und Überweisungen (SEPA-CT) ist eine der zentralen Herausforderungen für Versicherungen in den nächsten Jahren.
Mit dem Wegfall von zahlreichen nationalen Zahlungsverkehrsformaten in Europa werden 2014 sämtliche Zahlungsvorgänge in der SEPA-Zone nicht mehr mit der Bankleitzahl und Kontonummer, sondern über die IBAN (International Bank Account Number- Internationale Kontonummer) und die BIC (Business Identifier Code – Internationale Bankleitzahl) durchgeführt.
Mit der Einführung der SEPA Formate stehen Versicherer vor vielfältigen technischen und fachlichen Herausforderungen.
Herausragende technische Aspekte sind neben der Erweiterung vorhandener Datenstrukturen für die IBAN und BIC die performante Erweiterung der IT-Architekturen um eine SEPA Mandatsverwaltung.
Aus fachlicher Sicht stellen die Rahmendaten der SEPA-Verfahren neue Anforderungen an die bisherigen Geschäftsprozesse. Insbesondere bei der Umsetzung der Geschäftsprozesse für das Lastschriftverfahren sind Versicherungsunternehmen gezwungen, bestehende Prozesse und Funktionen zu überarbeiten und an die international gültigen Verfahren anzupassen. Dies bedingt nicht selten weitreichende Änderungen, welche sich nicht nur auf das Inkassosystem auswirken sondern auch Verarbeitungsprozesse in den Beständen beeinflussen.

