Juli 2025
Als zentrale Herausforderung der kommenden Jahre identifiziert die Studie neue regulatorische Anforderungen, die strategische Anpassungen erfordern. Auch deutsche Banken gelten im Vergleich als robust, überzeugen mit einer starken Eigenkapitalausstattung, bleiben jedoch bei der Profitabilität hinter dem europäischen Durchschnitt zurück und sehen sich verstärkt mit notleidenden Krediten konfrontiert.
Österreichische Banken zeigen sich ziemlich widerstandsfähig: Sie können auf eine stabile Liquidität und vergleichsweise niedrigere NPL-Quoten zurückblicken. Zudem investieren sie wieder verstärkt in Digitalisierung, was ihre Zukunftsfähigkeit deutlich stärkt und sie fit für die kommenden Herausforderungen macht.
Christian Knedelstorfer, Partner Banking & Capital Markets BearingPoint Österreich

Die BearingPoint Bankenstudie 2025 basiert auf der Analyse der Jahresabschlüsse von 163 europäischen Banken der letzten drei Jahre (Zeitraum 2022 bis 2024). Alle Institute stehen unter Aufsicht der Europäischen Zentralbank (EZB) oder einer nationalen Aufsichtsbehörde. Insgesamt machte die aggregierte Bilanzsumme der betrachteten Banken im Jahr 2024 rund 40 Billionen Euro aus und umfasst dabei Finanzinstitute in der Eurozone sowie in weiteren Mitgliedsstaaten der EU und Nicht-EU-Ländern wie Großbritannien, Schweiz und Norwegen.