Auf dem Weg zu einer anpassungsfähigeren Arbeitsweise setzte unser Kunde, eine der führenden europäischen Finanzinstitutionen, auf eine enge Zusammenarbeit mit BearingPoint. Ziel war es, durch maßgeschneiderte SAFe-Schulungen praxisnahe Kompetenzen zu fördern. Die Einführung agiler Arbeitsweisen führte zu spürbaren Verbesserungen in der Kommunikation, der Umsetzungsgeschwindigkeit und der regulatorischen Konformität im gesamten Unternehmen.
Unser Kunde, eine der führenden Finanzinstitutionen Deutschlands, befand sich an einem entscheidenden Wendepunkt. Angesichts rasant wechselnder Marktbedingungen reichten die bestehenden, voneinander getrennt arbeitenden Entwicklungs- und Betriebsprozesse nicht mehr aus, um neuen Anforderungen gerecht zu werden. Lange Release-Zyklen und fehlende bereichsübergreifende Zusammenarbeit behinderten Innovationen. Um wettbewerbsfähig und reaktionsfähig zu bleiben, erkannte das Unternehmen die dringende Notwendigkeit, seinen Ansatz grundlegend zu modernisieren.
Zwar hatte die Organisation bereits mit der Einführung des SAFe Frameworks eine technische Transformation angestoßen, doch die Integration neuer Entwicklungen stellte weiterhin eine erhebliche Herausforderung dar. Es fehlte an einem gemeinsamen Mindset sowie an den nötigen Fähigkeiten, um Continuous Integration, Delivery und Security effektiv umzusetzen. Darüber hinaus erforderte die Skalierung agiler Praktiken in einem großen, regulierten Unternehmen ein konsistentes Rahmenwerk, das sich flexibel an die spezifischen Anforderungen von Governance und Compliance anpassen ließ. In diesem Kontext war ein kultureller Wandel unverzichtbar: Der Einsatz neuer Tools allein genügte nicht – vielmehr musste die Art der Zusammenarbeit grundlegend neu gedacht werden.
BearingPoint, als langjähriger Transformationspartner, wurde beauftragt, ein auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnittenes SAFe-Training durchzuführen, um die fachliche Weiterentwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern. Nach einer Bedarfsanalyse wurde das Trainingskonzept so angepasst, dass SAFe-Prinzipien mit internen Prozessen, Begrifflichkeiten und regulatorischen Anforderungen verknüpft wurden.
Die Trainingsphase konzentrierte sich auf praxisnahes und interaktives Lernen: Zertifizierte SAFe-Trainerinnen und -trainer vermittelten theoretische Grundlagen, führten Simulationen und Übungen durch und demonstrierten den Einsatz relevanter Tools. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Finanzinstitution setzten sich mit Themen wie Continuous Integration, automatisiertem Testen und Sicherheit in der Entwicklungspipeline auseinander und übertrugen diese Konzepte direkt in ihren Arbeitsalltag. Dieser Ansatz sorgte für unmittelbare Relevanz und hohe Beteiligung.
Im Anschluss an das Training unterstützte BearingPoint die Teams durch begleitendes Coaching bei der Anwendung des Gelernten in laufenden Projekten. Interne Release Train Engineers und SAFe Program Consultants arbeiteten eng mit externen Trainerinnen und -Trainern zusammen, um die frühe Planung von Program Increments und die Einführung von DevOps-Tools zu begleiten. Dieses kollaborative Modell machte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Multiplikatoren, die agile Praktiken im Unternehmen weitertrugen und so die langfristige Verankerung sicherten.
Die Wirkung des Trainings war unmittelbar und nachhaltig spürbar. Die Entwicklungszyklen beschleunigten sich deutlich, sodass die Finanzinstitution neue Funktionen und Produkte schneller auf den Markt bringen konnte. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berichteten von kürzeren Lieferzeiten, höherem Durchsatz und weniger Fehlern. Dies ist ein klarer Wettbewerbsvorteil im Finanzsektor.
Die bereichsübergreifende Zusammenarbeit verbesserte sich, da gemeinsame SAFe- und DevOps-Praktiken die Kommunikation und Entscheidungsfindung erleichterten. Durch die Integration von Sicherheitsaspekten in die Entwicklungspipelines wurde die Softwarequalität verbessert und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben optimiert.
Am bedeutendsten war jedoch der kulturelle Wandel, den das Training angestoßen hat. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fühlten sich befähigt und engagiert. Viele von ihnen wurden zu internen Botschaftern agiler und DevOps-orientierter Arbeitsweisen. Dadurch verringerte sich die Abhängigkeit von externer Beratung und es entstand eine starke interne Basis für kontinuierliche Verbesserungen. Die Initiative fügte sich nahtlos in die strategischen Ziele des Unternehmens ein und legte den Grundstein für dessen künftige Innovationsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit in einem dynamischen Umfeld.