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Die Infrastruktur-Investitionen in Europa sind dramatisch eingebrochen – um über 60 Prozent seit 2007. Banken und öffentliche Institutionen können diesen Trend aufgrund von neuen Regulierungen und Finanzierungsengpässen nicht aufhalten. Die Folge ist ein wachsender Mangel an Infrastruktur-Maßnahmen. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie des BearingPoint Institutes in Zusammenarbeit mit dem Infrastructure Journal. Hierfür wurden 55 Banken, Asset Manager und öffentliche Investoren nach den Gründen dieser Entwicklung befragt. Das Ergebnis: 86 Prozent geben an, dass Banken heute deutlich weniger in Langzeit-Projekte investieren als vor der Finanzkrise. Speziell durch Regularien wie Basel III, die viel mehr Kapital erfordern, können sie nicht mehr im gleichen Ausmaß wie früher Infrastruktur-Projekte finanzieren, deren Risiken sich auf einen Zeitraum von Jahrzehnten erstrecken. Gleichzeitig sind Regierungsinstitutionen damit beschäftigt, die Defizitgrenzen einzuhalten und Sparauflagen umzusetzen. Dadurch entsteht eine Finanzierungslücke, die massive Auswirkungen auf die Infrastruktur in Europa haben könnte.

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