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Firmen werten Nachhaltigkeit als essenziel für Bestehen am Markt / Noch sind aber enorme Transformationsleistungen erforderlich

Wien, 12. September 2012 – Nachhaltiges Wirtschaften gilt heute in Unternehmen als Kernanforderung für Wachstum und langfristigen Erfolg. Dennoch fehlt es in den meisten Unternehmen an der konsequenten Integration nachhaltiger Ideen in das Geschäftsmodell und an einer konkreten Zielsetzung für ihre nachhaltige strategische Ausrichtung. Dies zeigt eine aktuelle Studie des BearingPoint Institute (www.bearingpointinstitute.com), eine Forschungsinstitution der Management- und Technologieberatung BearingPoint (www.bearingpoint.com), die das Nachhaltigkeitsengagement von über 30 marktführenden Unternehmen verschiedener Branchen in Europa, Nordamerika und Asien untersucht hat. Hierzu wurden von September 2011 bis Juni 2012 Führungskräfte zu Strategie und Umsetzung ihrer Initiativen befragt. Analysiert wurde, warum Unternehmen Nachhaltigkeitsstrategien verfolgen und wie sie diese in ihre Organisation integrieren und umsetzen. Darüber hinaus wurde anhand eines von BearingPoint entwickelten Nachhaltigkeits-Stresstests ermittelt, ob ihr Geschäftsmodell im Jahr 2030 noch Bestand hat. Ähnlich eines Banken-Stresstests analysiert er, inwiefern dieses ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Anforderungen gerecht wird.

Die Ergebnisse zeigen, dass ein grundsätzlicher Wandel im Denken stattgefunden hat: Während die befragten Unternehmen Nachhaltigkeitsstrategien bisher häufig definierten, um Regulierungsanforderungen zu erfüllen oder ihr Image „grün zu waschen“, nutzen sie heute nachhaltige Initiativen, um aktiv wertvolle Partnerschaften zu entwickeln und Interessengruppen stärker in Entscheidungsprozesse einzubinden und so die positive Bindung zum Unternehmen zu stärken. Nachhaltigkeit gilt als wichtiges Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb, für einige Unternehmen gar als essenziell, um mittelfristig überleben zu können. Trotzdem: Obwohl zahlreiche Nachhaltigkeitsinitiativen gestartet wurden und inzwischen sogar messbare wirtschaftliche Vorteile erzielt werden, halten die Modelle der Unternehmen künftigen Anforderungen nicht stand. Keines der Unternehmen besteht den Nachhaltigkeits-Stresstest vollständig. „Die meisten Unternehmen gestalten ihre Geschäftsmodelle kurz- bis mittelfristig und versuchen dadurch, die unmittelbaren Risiken des dynamischen Marktgeschehens zu minimieren. Das erklärt, warum sie die Welt bis 2030 nicht im Blick haben. Wer sich in volatiler werdenden Märkten behaupten will, muss umdenken. Stabilität und Erfolg können nur erreicht werden, wenn Nachhaltigkeitsaspekte effizient in Strategien und Transformationsprozesse einbezogen und langfristig umgesetzt werden“, so Peter Niedermayer, Partner bei BearingPoint.

Nachhaltigkeit auf dem Prüfstand – der Stresstest

Der Nachhaltigkeits-Stresstest wurde von BearingPoint entwickelt, um Unternehmen zu helfen, Nachhaltigkeit so in Kernprozesse und Geschäftsplanung zu verankern, dass langfristige Wachstumsimpulse erzielt werden können. Er untersucht, wie stabil und krisenfest das Engagement für Nachhaltigkeit der Unternehmen ist und basiert auf sechs inhaltlichen Leitlinien. Der Test wurde für drei Wirtschaftszweige (Fast Moving Consumer Goods, Financial Services und B2B) entwickelt. Ab sofort steht der Nachhaltigkeits-Stresstest im Leistungsportfolio von BearingPoint zur Verfügung.

„Unsere Stresstests geben Entscheidern ein Werkzeug an die Hand, mit dem sie auch ihre mittel- und langfristige Ausrichtung betrachten und damit die Zukunftsfähigkeit ihres Geschäftsmodells beurteilen können. Auf dieser Basis können sie Entscheidungen für mögliche Transformationsprozesse treffen. Das ist erfolgskritisch.”

Die vollständige Studie „Will your company pass the Sustainability Stress Test“ können Sie unter institute@bearingpoint.com anfordern. Die Studie ist Teil des BearingPoint Institute Report, Ausgabe 2.

Das BearingPoint Institute

Das BearingPoint Institute verbindet wissenschaftliche Forschung mit praktischer Erfahrung und realen Herausforderungen, denen BearingPoint Berater aktuell begegnen. Diese Kombination verschiedener Perspektiven hilft Führungskräften die Entwicklung der globalen Wirtschaft tiefer zu verstehen. Das BearingPoint Institute wird von einem international besetzten Gremium aus BearingPoint Partnern geführt und von einem Beirat anerkannter Praktiker und Wissenschaftler von Elite-Universitäten und Wirtschaftsschulen weltweit begleitet. In regelmäßigen Abständen publiziert der Report die Stellungnahmen des BearingPoint Institute zu Trends, Strategien und vorherrschenden Meinungen.

Mehr Informationen unter: BearingPoint Institute

Der BearingPoint Institute Report 2012, Ausgabe 2, kann unter folgender Adresse bestellt werden: institute@bearingpoint.com

Über BearingPoint

BearingPoint berät Unternehmen und Organisationen in den Bereichen Commercial Services, Financial Services und Public Services bei der Lösung ihrer dringendsten und wichtigsten Aufgaben. In enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Kunden definieren BearingPoint-Berater anspruchsvolle Ziele und entwickeln Lösungen, Prozesse und Systeme entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dies bildet die Grundlage für einen außerordentlichen Beitrag zum Geschäftserfolg – und eine außergewöhnliche Kundenzufriedenheit. Seit der Übernahme durch seine Partner im Rahmen eines Management Buy-Out ist BearingPoint eine unabhängige Unternehmensberatung, die Unternehmertum sowie Management- und Technologiekompetenz auf einzigartige Weise vereint. Das Unternehmen beschäftigt rund 3.500 Mitarbeiter in 15 Ländern. Das Unternehmen hat europäische Wurzeln, agiert aber global.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bearingpoint.com und in der BearingPoint Toolbox: http://toolbox.bearingpoint.de

Pressestelle BearingPoint Österreich

peritia communications
Mag. Ursula Eysin, MAS
Tel.: +43 (1) 8865635 – 212
Mail: ursula.eysin@peritia.at

Pressekontakt

Alexander Bock
Manager Communications
Tel. +49 89 540338029