Agilität wird immer wichtiger für Unternehmen. Dies verdeutlicht ebenfalls die aktuelle Agile Pulse Studie von BearingPoint, in welcher rund 88 Prozent der befragten Unternehmen angeben, dass das Thema "Agilität" bereits Relevanz für sie hat. 

98%

Für 98 Prozent der Studienteilnehmer wird "Agilität" in Zukunft für ihr Unternehmen in Zukunft relevant werden. Diese zunehmende Relevanz muss auch von Unternehmen für ihre Verträge beachtet werden. Auf diesen Punkt bezieht sich das Whitepaper.

Ein geeignetes Vertragsmodell für agile IT-Dienstleistungen wählen

Viele Unternehmen wollen und müssen individuelle Software-Lösungen und Produkte entwickeln. Da jedoch die internen Ressourcen nicht immer in der Lage sind, diese selbst herzustellen, entscheiden sich Unternehmen, diese Dienstleistungen von einem externen Anbieter zu beziehen.

Agiles Projektmanagement weicht völlig von der klassischen, "altmodischen" Wasserfall-Methodik ab. Während die Wasserfall-Methode vordefinierte Meilensteine enthält, die als vertraglicher Rahmen dienen, haben agile IT-Projekte einen agilen Projektplan, der ständigen und iterativen Anpassungen (Sprints) unterliegt.

Es ist bekannt, dass große Softwareentwicklungsprojekte oft zu komplex und unvorhersehbar sind, um gründlich geplant zu werden, was oft was zu Streitigkeiten zwischen den beteiligten Parteien führen kann. Demzufolge ist eine Grundvoraussetzung für eine agile Arbeitsweise eine starke Zusammenarbeit sowie ein starkes Vertrauen zwischen den Parteien.

Die erforderlichen übergreifende Vertragsübergreifenden Elemente

Bevor ein agiler Vertrag aufgesetzt werden kann, müssen die Rahmenbedingungen des Vertrages definiert werden, welcher dann als Basis für das agile Vertragsmodell dient und die Risiken mitigiert. Das geeignete Vertragsmodell hängt von den individuellen Anforderungen und Bedürfnissen der Parteien ab.

Dabei sind die folgenden wesentlichen Punkte zu beachten:

  • Der eigentliche Vertragsgegenstand wird in agilen Projekten in Form einer Vision beschrieben.
  • Die Governance des Projekts regelt, wie das Projekt dokumentiert und gesteuert wird und welche Prozesse einzuhalten sind.
  • Preisgestaltung/Vergütung: Hier wird geregelt, nach welchen Konditionen die Leistungen verrechnet werden.
  • Die Mitwirkungspflichten des Auftraggebers: Eine RACI-Matrix wird angewendet, welche die Aufgaben des Auftraggebers von denen des Dienstleisters abgrenzt.
  • Service-Level-Matrix: In der Service-Level-Matrix werden die entsprechenden Service-Levels, die für die Steuerung des Projekts notwendig sind, genau definiert und bewertet.

Die Kombination aus klassischen Vertragsmodellen mit agilen Dienstleistungen

Das Whitepaper stellt unterschiedliche Vertragsformen und deren Vor- und Nachteile dar. Ein klassischer Vertragstyp ist beispielsweise der Arbeitsvertrag, in welchem sich der Dienstleister dazu verpflichtet, ein mangelfreies Ergebniks zu liefern. Ein weiterer klassischer Weg, Verträge zu gestalten, sind Dienstleistungsverträge. Bei einem Dienstleistungsvertrag ist der Leistungserbringer nicht an ein definiertes Ergebnis gebunden, sondern nur an seine Arbeitsleistung in Form der Aufgabe. Dadurch wird das Erfolgsrisiko auf den Auftraggeber verlagert.

Aufteilung der agilen Projekte in einzelne Verträge

Anstatt das gesamte Projekt mit einem ganzheitlichen Arbeitsvertrag abzudecken, kann für jeden Sprint ein einzelner Arbeitsvertrag aufgesetzt werden. Der Service-Rahmenvertrag regelt somit auch die Beziehung zwischen dem Kunden und dem Dienstleister.

Eine weitere Form ist das agile Festpreismodell, welches dazu dient, den Vertrag noch detaillierter gestalten zu können. Eine Übersicht im Whitepaper verdeutlicht darüber hinaus, welche Vertragsmodelle für welche Art von Projekt gewählt werden sollten. Es wird deutlich, dass bei kurzen und überschaubaren Projekten, welche sich auf die Kosten und eine klare Vision konzentrieren, Arbeitsverträge für das ganzheitliche Projekt am besten geeignet sind.

BearingPoint bietet einen bewährten Ansatz für die Auswahl des geeigneten Dienstleisters, der auf Best Practices, Marktkenntnis und individualisierten Evaluierungs-Tools basiert. Die Experten von BearingPoint verfügen über umfangreiche Sourcing-Erfahrung und gehen auf die individuellen Kundenanforderungen ein. Sie haben die Fähigkeiten, den gesamten Sourcing-Lebenszyklus abzudecken.

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Wenn Sie mehr über diese Publikation erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Experten, die gerne von Ihnen hören.

  • Thorsten Vogel
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