Seit dem Markteintritt haben sich Robo-Advisor in Deutschland rasant entwickelt und beeinflussen das Wertpapiergeschäft der Finanzbranche derzeit wie kein anderes Thema. Um im Wettbewerb mit den Robo-Advisor Angeboten der FinTechs zu bestehen, gehen Banken zunehmend Kooperationen mit diesen ein und bieten ihren Kunden über White-Label Lösungen eigene Robo-Advisor an. Jedoch ist das Angebot eines Robo-Advisor alleine noch kein Patentrezept zum Erfolg. Am Markt gibt es bereits erste Beispiele von gescheiterten Partnerschaften zwischen FinTech und Bank. Um die Chancen auf Erfolg zu maximieren, müssen sich Banken mit den institutsindividuellen Herausforderungen einer Robo-Advisor Einführung beschäftigen und darauf aufbauend ein klares Zielbild für das Wertpapiergeschäft und den Robo-Advisor entwickeln.

Robo-Advisor in heute bekannter Form traten in Deutschland erstmals im Jahr 2013 auf und bieten Kunden eine einfachere sowie preiswertere Möglichkeit Geld anzulegen. Das Erfolgsrezept der Robo-Advisor sind transparente, kostengünstige und vor allem digitale Produktangebote. Auch wenn der Marktanteil im Vergleich zur traditionellen Vermögensverwaltung noch gering ist, gehen Marktschätzungen davon aus, dass sich die gegenwärtig ca. drei Milliarden Euro an in Deutschland digital verwalteten Vermögenswerten bis 2022 mehr als vervierfachen werden.

Um im Wettbewerb mit den Robo-Advisor Angeboten der FinTechs zu bestehen, gehen Banken zunehmend Kooperationen mit diesen ein und bieten ihren Kunden über White-Label Lösungen eigene Robo-Advisor an. Der Charme dieser Vorgehensweise ist, dass White-Label Lösungen im Vergleich zu Eigenentwicklungen deutlich schneller verfügbar sind, da auf der bestehenden Expertise der FinTechs aufgebaut wird. Jedoch ist das Angebot eines Robo-Advisor alleine noch kein Patentrezept zum Erfolg. Die von Banken in Kooperation mit FinTechs angebotenen Robo-Advisor unterscheiden sich oft kaum von reinen FinTech-Angeboten, sind im Durchschnitt eher teurer als diese und werden teilweise als Nischenprodukte ohne dahinterliegende Strategie platziert. In der Konsequenz verringert sich die Wahrscheinlichkeit eines nachhaltigen Produkterfolgs.

Um die Chancen auf Erfolg zu maximieren, müssen sich Banken mit den institutsindividuellen Herausforderungen einer Robo-Advisor Einführung auseinandersetzen und die strategischen/ organisatorischen Rahmenbedingungen für die Digitalisierung der Wertpapierberatung schaffen. In unserem White Paper „Robo-Advisory – Wertpapierberatung digital gestalten“ gehen wir auf die wesentlichen Herausforderungen von Banken bei der Einführung eines Robo-Advisor ein und stellen aufbauend darauf ein Rahmenwerk dar, wie Robo-Advisor mit nachhaltigen Erfolg in die Wertpapierstrategie von Banken integriert werden können. Dabei richtet sich das White Paper sowohl an Banken, die erstmalig einen Robo-Advisor einführen, als auch an Institute, die bereits einen bestehenden Robo-Advisor nutzen.

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  • Yvonne Quint
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