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Europäische Banken reagierten auf die strengere Regulierung – insbesondere Basel III - mit der Veräußerung von Vermögenswerten und der Verringerung ihrer Bilanzsummen. Allerdings gingen die Verringerung der Bilanzen und Risikoaktiva (RWA) nicht mit vergleichbar sinkenden Kosten einher, was für viele Banken schrumpfende Erträge zur Folge hatte. Das ist das Ergebnis einer Studie des BearingPoint Institute, für die Daten von 156 europäischen Banken ausgewertet wurden. Demnach reduzierten europaweit betrachtet Banken seit 2011 ihr Gesamtvermögen durchschnittlich um 11,2 Prozent, schneller als ihre Risikoaktiva. Laut Studie halten deshalb Finanzinstitute einen immer größer werdenden prozentualen Anteil an Risikoaktiva - eine kontraproduktive Entwicklung.

Erstmals erschienen in: M&A Review, 26. Jahrgang, 7-8/2015, S. 4-5

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