Suche
Toggle location

Zürich, 6. Dezember 2011 – IT muss sich daran messen lassen, welchen Beitrag sie zum Geschäftserfolg leistet. CIOs (Chief Information Officers) stehen damit zunehmend vor der Herausforderung, diesen Wertbeitrag auch nachzuweisen. In einer branchenübergreifenden Befragung der Management- und Technologieberatung BearingPoint, an der sich 350 Unternehmen beteiligt haben, wurde der aktuelle Wertbeitrag der IT gemessen. Demnach hält zwar jede zweite Organisation den eigenen Beitrag zum Geschäftserfolg für hoch oder sogar sehr hoch. Tatsächlich bewegt sich die IT-Unterstützung insgesamt eher auf einem mittleren Niveau.

Die Befragung ist Teil eines von BearingPoint entwickelten, praxisorientierten Modells. Hierfür wurden die Komponenten Geschäftsprozessausrichtung (wie werden Kernprozesse in Unternehmen durch IT unterstützt), Zuverlässigkeit (sind Leistungen der IT-Organisation und -Infrastruktur stabil und verlässlich), Performance (wie leistungsfähig sind IT-Organisation und -Infrastruktur), Innovation (unterstützt IT Innovationsprozesse im Unternehmen) und Transparenz (sind Informationen verfügbar und Entscheidungen nachvollziehbar) auf deren Entwicklungsstand beziehungsweise Reifegrad überprüft. Nach ihrer spezifischen Relevanz gewichtet, ergeben sie zusammen den individuellen IT-Wertbeitrag.

IT auf dem Prüfstand: Prozesse stabil und verlässlich, Support von Innovationsentwicklungen noch ausbaufähig

Die BearingPoint-Untersuchung zeigt: Gemessen an einer idealtypischen IT-Unterstützung liegt der Wertbeitrag in den Unternehmen derzeit nur bei durchschnittlich 43 Prozent. Zuverlässigkeit und Performance – unverzichtbare Werte für Produktion, Serviceleistungen und interne Prozesse – spielten angesichts begrenzter Budgets in Krisenzeiten bisher die wichtigste Rolle in der IT. Das wirkt sich auf die aktuelle Situation aus: Heute haben diese beiden Komponenten den höchsten Reifegrad von jeweils über 44 Prozent. Die Geschäftsprozessausrichtung weist hingegen Lücken auf: Obwohl 80 Prozent der Unternehmen diese für wichtig bis sehr wichtig halten, liegt ihr Reifegrad bei lediglich 41 Prozent.

Auch dem Thema Innovation wurde bislang nur eine geringe Priorität eingeräumt. Über 80 Prozent bewerten diesen Bereich in der eigenen Organisation als unzureichend bis durchschnittlich gut aufgestellt. Bei einem Reifegrad von nur 36 Prozent besteht hier dringender Nachholbedarf. Das Fehlen innovativer technischer Lösungen schmälert Produktivität und Kosteneffizienz der Geschäftsprozesse sowie die Entwicklung von potenziellem Neugeschäft. Der Faktor Transparenz erzielt ebenfalls insgesamt einen eher niedrigen Umsetzungsgrad.

Mittelständische Unternehmen erreichen höchsten IT-Wertbeitrag

Welchen Beitrag die IT in Unternehmen leistet, variiert je nach Branche und Organisationsgrösse. Unternehmen des Dienstleistungsbereichs sowie Banken und Versicherungen stehen im Branchenvergleich am besten da. Sie erzielen einen Wertbeitrag von jeweils knapp 50 Prozent. Bei Industrie und Handel besteht hingegen der höchste Nachholbedarf (Wertbeitrag: 37 Prozent). Grosse mittelständische Unternehmen wissen ihre IT am besten einzusetzen (Wertbeitrag: 48 Prozent). Sie können flexibel auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren, verfügen aber gleichzeitig über die Mittel zur Sicherung des operativen Geschäfts.

„Seit der Finanzkrise wurden die IT Investitionen kontinuierlich zurückgefahren und dies bei meist steigenden Anforderungen. In vielen Unternehmen ist die Risikogrenze erreicht. Um die eigene Wettbewerbsfähigkeit und Stabilität langfristig zu sichern, ist das IT-Management jetzt gefordert, durch geeignete Massnahmen neue Investitionen wertsteigernd einzusetzen“, sagt Matthias Röser, Director bei BearingPoint. „CIOs sind mehr denn je gefragt, die Wertschöpfung ihrer IT-Investitionen transparent ausweisen zu können, um Mittel für ihre Projekte generieren zu können. Wer den eigenen Wertbeitrag kennt, hat hier einen deutlichen Vorteil.“

Über BearingPoint

BearingPoint berät Unternehmen und Organisationen in den Bereichen Commercial Services, Financial Services und Public Services bei der Lösung ihrer dringendsten und wichtigsten Aufgaben. In enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Kunden definieren BearingPoint-Berater anspruchsvolle Ziele und entwickeln Lösungen, Prozesse und Systeme entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dies bildet die Grundlage für einen ausserordentlichen Beitrag zum Geschäftserfolg – und eine aussergewöhnliche Kundenzufriedenheit. Seit der Übernahme durch seine Partner im Rahmen eines Management Buy-Out ist BearingPoint eine unabhängige Unternehmensberatung, die Unternehmertum sowie Management- und Technologiekompetenz auf einzigartige Weise vereint. Das Unternehmen beschäftigt rund 3'200 Mitarbeiter in 15 Ländern. Das Unternehmen hat europäische Wurzeln, agiert aber global.

Für weitere Informationen: www.bearingpoint.com

Pressekontakt

Ursula Steingruber
Marketing & Communications Manager
Tel. +41 43 299 73 62