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Zürich, 11. Juli 2013 – Im Rahmen des G8 Gipfels am 17. und 18. Juni in Nordirland präsentierte die Management- und Technologieberatung BearingPoint eine aktuelle Analyse über die Bedeutung von ‘Smart Cities’ als treibende Kraft für die Entwicklung von Schwellenländern.

Demnach nehmen sich entwickelnde Schwellenländer bereits heute eine zunehmend wichtigere Bedeutung auf der internationalen Bühne ein. Um ihren Einfluss weiter zu steigern, setzen einige dieser Länder auf die Etablierung von wissenschaftlichen Zentren bzw. Technologieparks auf dem Weg zur Realisierung der „Smart Cities“. Die Analyse, die auf BearingPoints langjähriger Beratungserfahrung in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten basiert, untersucht diesen Trend.

Technologieparks stärken ganze Nationen

Bereits zu Beginn des 21. Jahrhunderts begannen die reicheren Schwellenmärkte (Nord-Afrika, Persischer Golf, Süd-Ost-Asien) damit, wissenschaftliche Zentren zu errichten. So bereiteten beispielsweise Ägypten, Marokko und auch Tunesien den Weg für Technologieparks in Afrika. Diese Pioniere haben mit ihren Initiativen tausende neuer Arbeitsplätze geschaffen, was gleichzeitig zu einer steigenden Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnologien im Wirtschaftssystem der jeweiligen Länder geführt hat. Auch das Glasfasernetzwerk wurde seit 2010 massiv ausgebaut und die Regionen südlich der Sahara konnten inzwischen eigene Technologieparks etablieren.

„Für die aufstrebenden Städte gilt es, sich im Spannungsfeld zwischen technologischer Innovation und sozio-ökonomischem Wandel zu positionieren. Der Weg von einem steuerfreien Hub, der Investoren anlockt bis zur „Smart“ oder sogar „Eco-City“, die gleichermassen nachhaltig wie technisch Massstäbe setzt, führt über die Technologie“, so Iris Grewe, Partner bei BearingPoint.

Der Weg zur „Technopolisierung“

Allerdings haben die Schwellenländer noch eine gute Wegstrecke vor sich, um diese so genannte “Technopolisierung” als Grundlage einer späteren „Smart City“ wirklich umzusetzen. Auf Basis der empirischen Daten gibt es laut BearingPoint-Analyse fünf Schlüsselkriterien, um erfolgreich die notwendigen Strukturen zu implementieren:

  • Umfassendes Einbinden aller Schlüsselpersonen
  • Etablierung einer gemeinsamen Vision auf Grundlage der strategischen Ziele des jeweiligen Landes
  • Etablierung eines Ad-Hoc Finanzierungsmodells
  • Entwicklung eines effektiven Betriebs- und Governance-Modells
  • Attraktivität der Technologieparks für ausländische Investoren

„Von diesen Schlüsselkriterien stellt das Finanzierungsmodell die grösste Herausforderung dar, zumal die Finanzierungsmechanismen häufig in Zusammenhang mit den am Projekt beteiligen Parteien stehen. Bei solchen Infrastrukturprojekten wird die Konzeptions- und Konstruktionsphase meist durch die öffentliche Hand finanziert. Der Betrieb sowie die Produktion hingegen oft von privaten Investoren übernommen. Damit läge die Finanzierung solcher Technologieparks durch sogenannte Public-Private-Partnerships (PPPs) auf der Hand“, so Iris Grewe, Partner bei BearingPoint. „In der Realität zeigt sich jedoch, dass es herausfordernd sein kann, solche Partnerschaften zu schmieden. Daher setzen sich häufig Modelle durch, in denen entweder private oder öffentliche Investoren alleine die Verantwortung übernehmen, um die Parks zu ermöglichen.“

Eine Zusammenfassung der Analyse wurde in der aktuellen Ausgabe des „G8 Climate Change Magazine“ veröffentlicht: G8 "Climate change – The New Economy"

Weitere Informationen finden Sie unter: Of science parks and men - Convergence Letter 30

Über BearingPoint

BearingPoint Berater haben immer im Blick, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen permanent verändern und die daraus entstehenden komplexen Systeme flexible, fokussierte und individuelle Lösungswege erfordern. Unsere Kunden, ob aus Industrie und Handel, der Finanz- und Versicherungswirtschaft oder aus der öffentlichen Verwaltung, profitieren von messbaren Ergebnissen, wenn sie mit uns zusammenarbeiten. Wir kombinieren branchenspezifische Management- und Fachkompetenz mit neuen technischen Möglichkeiten und eigenen Produkt-Entwicklungen, um unsere Lösungen an die individuellen Fragestellungen unserer Kunden anzupassen. Dieser partnerschaftliche, ergebnisorientierte Ansatz bildet das Herz unserer Unternehmenskultur und hat zu nachhaltigen Beziehungen mit vielen der weltweit führenden Unternehmen und Organisationen geführt. Unsere 3‘350 Mitarbeiter unterstützen zusammen mit unserem globalen Beratungs-Netzwerk Kunden in über 70 Ländern und engagieren sich gemeinsam mit ihnen für einen messbaren und langfristigen Geschäftserfolg.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bearingpoint.com

Pressekontakt

Ursula Steingruber
Marketing & Communications Manager
Tel. +41 43 299 73 62

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