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Zürich, 18. Dezember 2012 – Die grossen regulatorischen Veränderungen in der Versicherungswelt rücken weiter in die Zukunft: Obwohl eine offizielle Kommunikation der EIOPA noch aussteht, wird die Verschiebung von Solvency II ins Jahr 2016 immer wahrscheinlicher. Parallel dazu wird auch IFRS 4 Phase 2 um mehrere Jahre verschoben.

Neue regulatorische Anforderungen wie Solvency II und IFRS 4 Phase 2 bringen enorme Kosten mit sich. Die Verschiebung der Einführungstermine verschärft diesen Effekt noch zusätzlich. Einige Versicherer nehmen die Verschiebungen daher eher als Bürde wahr. Ein veränderter Blickwinkel zeigt aber auch Chancen in dieser Entwicklung auf.

Patrick Mäder, Partner und Leiter für das Segment Versicherungen bei BearingPoint sieht in der Verschiebung die Möglichkeit zur strategischen Neuausrichtung: „Diese Verschiebungen geben Versicherungsunternehmen die Gelegenheit, einen Schritt zurückzutreten und einen Blick auf ihre Gesamtstrategie zum Nachvollzug der kommenden regulatorischen Anpassungen zu werfen."

Knappe Einführungszeiten wie die für Solvency II haben viele Versicherer unter starken Zeitdruck gesetzt und eine sorgfältige Analyse erschwert.

Eine ganzheitliche Betrachtung der beiden regulatorischen Rahmenwerke ergibt eine Anzahl von Überschneidungspunkten, die Potenzial für Synergien bieten:

  • Bewertungsmethoden: Einführung von parallelen Bewertungsmethoden
  • Systemarchitektur: Integration der Datenarchitektur und Reportinglandschaft
  • Daten-Governance und –Qualität: Verbesserte Datenqualität durch „single point of truth“
  • Projekte und Ressourcen: Vollumfängliche Nutzung der vorhandenen fachlichen und technischen Kompetenzen

Patrick Mäder erklärt: „Ein harmonisches Vorgehen bietet messbare Vorteile. Versicherer können mit einem integrierten Ansatz erhebliche Kostenreduktionen erzielen, da Doppelspurigkeiten vermieden werden.“

BearingPoint’s Erfahrung aus Kundenprojekten zeigt überdies, dass durch aufeinander abgestimmte Vorgehensweisen eine deutliche Beschleunigung der Reportingprozesse erreicht werden kann.

Über BearingPoint

BearingPoint berät Unternehmen und Organisationen in den Bereichen Commercial Services, Financial Services und Public Services bei der Lösung ihrer dringendsten und wichtigsten Aufgaben. In enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Kunden definieren BearingPoint-Berater anspruchsvolle Ziele und entwickeln Lösungen, Prozesse und Systeme entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dies bildet die Grundlage für einen ausserordentlichen Beitrag zum Geschäftserfolg – und eine aussergewöhnliche Kundenzufriedenheit. Seit der Übernahme durch seine Partner im Rahmen eines Management Buy-Out ist BearingPoint eine unabhängige Unternehmensberatung, die Unternehmertum sowie Management- und Technologiekompetenz auf einzigartige Weise vereint. Das Unternehmen beschäftigt rund 3‘500 Mitarbeiter in 15 Ländern. Das Unternehmen hat europäische Wurzeln, agiert aber global.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bearingpoint.com

Pressekontakt

Ursula Steingruber
Marketing & Communications Manager
Tel. +41 43 299 73 62

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