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Zürich, 3. Dezember 2015 – Um die geschäftlichen Veränderungen der digitalen Ära erfolgreich zu meistern, müssen Unternehmen mithilfe digitaler Technologien ihre Entscheidungsfindung überdenken und gegebenenfalls anpassen. Dies zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des BearingPoint Institute unter 300 Führungskräften aus Frankreich, Deutschland, Grossbritannien und den skandinavischen Ländern.

Die Umfrage ist die erste einer Studienreihe zum Thema Entscheidungsfindung im digitalen Zeitalter. Sie zeigt auf, warum Unternehmen mit traditionellen Geschäftsstrukturen Schwierigkeiten haben, mit Start-Ups Schritt zu halten. Die Grenzen von On- und Offline verschwimmen zunehmend und verlangen nach alternativen Lösungsansätzen. Laut Studie haben Management-Teams die Notwendigkeit von tiefgreifenden organisatorischen Veränderungen erkannt. Allerdings sind viele traditionelle Unternehmen in ihren übermässig komplexen Strukturen, Systemen und Prozessen verhaftet. Dies verhindert oft eine schnellere intelligente und nachhaltige Entscheidungsfindung.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

49 Prozent der Befragten glauben, dass neue Marktteilnehmer sowie agile und digital aufgestellte Unternehmen eine erhebliche Konkurrenz darstellen

Wenn Kunden direkt in den Entscheidungsprozess einbezogen werden, ist die Wahrscheinlichkeit 2,5 mal so hoch, das richtige Ergebnis zu erzielen

Unmittelbar verfügbare digitale Informationen führen 2,3 mal so schnell zu einer positiven Entscheidungsfindung

Durch die Einbindung der gesamten Belegschaft ist eine nachhaltige Entscheidungsfindung 2,2 mal so hoch

Unternehmen müssen damit aufhören, sich auf einseitige Entscheidungen der zentralen Organisationseinheiten zu verlassen und vielmehr einen digitalen Ansatz entwickeln, in dem sie als vertrauenswürdige Partner in der globalen Wirtschaft agieren. Um dies zu erreichen, ist ein Umdenken des Top-Managements erforderlich

Eric Falque, Mitglied des Global Management Committee bei BearingPoint

Die aktuelle Umfrage verweist damit auf einen Paradigmenwechsel in der Entscheidungsfindung. Neue Technologien haben die Entscheidungsprozesse von Unternehmen entscheidend verändert, wovon fünf die Geschäftswelt grundlegend herausfordern:

Smart Analytics: Intelligente und Echtzeit-Analysen grosser Datenmengen unterstützen nicht nur Führungskräfte, sondern alle in der Wertschöpfungskette

Internet of Things (IoT): Ein Katalysator für neue Dienstleistungen und operative Verbesserungen

Inside-out Workforce: Erweiterter technologischer Zugang führt zu einer neuen Art der Zusammenarbeit

Über die Wertschöpfungsketten zur Globalisierung: eine zentrale Wirtschaftsplattform bringt Kunden und Lieferanten zusammen

Vertrauen ist die neue Währung: Unternehmen müssen Vertrauen in Automatisierungen aufbauen, um die Fähigkeiten ihrer Belegschaft zu erweitern, aber gleichzeitig den Datenschutz zum Grundprinzip ihres Markenversprechens machen

Die Studie steht zum Download bereit unter: http://inst.be/007INT

Über das BearingPoint Institute

Das BearingPoint Institute verbindet wissenschaftliche Forschung mit praktischer Erfahrung und echten Herausforderungen, denen BearingPoint Berater jeden Tag begegnen. Diese Kombination verschiedener Perspektiven hilft Führungskräften, die Entwicklung der globalen Wirtschaft besser zu verstehen. Das BearingPoint Institute wird von einem international besetzten Gremium aus BearingPoint Partnern geführt und von einem Beirat anerkannter Praktiker und Wissenschaftler von Elite-Universitäten und Wirtschaftsschulen weltweit begleitet. In regelmässigen Abständen publiziert das BearingPoint Institute seine Stellungnahmen zu Trends, Strategien und vorherrschenden Meinungen in diversen Reporten zu aktuellen Themen.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.bearingpointinstitute.com

Pressekontakt

Ursula Steingruber
Marketing & Communications Manager
Tel. +41 43 299 73 62