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FATCA (Foreign Account Tax Compliance Act) rückt als zusätzliches regulatorisches Thema mit dringendem Handlungsbedarf in den Fokus der Versicherungsunternehmen.

Die Regierung der USA erweitern mit FATCA ihr regulatorisches Instrumentarium, um Lücken im Steuersystem zu schließen. Dies erfolgt insbesondere durch die Ausweitung der Meldepflichten für Finanzinstitute ausserhalb der USA.

Um den neuen Berichtsanforderungen zu entsprechen, müssen Versicherungsunternehmen künftig zwischen US- und Nicht-US-Personen unterscheiden, relevante Daten von US-Kunden erheben und melden sowie - sofern anwendbar - den Quellensteuereinbehalt sicherstellen.

Folgende Pflichten müssen sich Versicherungsunternehmen stellen:

  • Identifizierung von US-Personen im Kundenbestand
  • Identifizierung von betroffenen Produkten und Bagatellgrenzen
  • Anpassung der Geschäftsprozesse zur laufenden Überwachung von Statusveränderungen bei Versicherungsnehmern und teilweise bei Bezugsberechtigten
  • Jährliche Offenlegung der geforderten Informationen gegenüber dem IRS oder einer lokalen Behörde je nach bilateralem Abkommen
  • Lieferung von zusätzlichen Vertragsinformationen nach Aufforderung
  • Aufbau eines Compliance Programms zur Unterstützung des „Responsible Officer“