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Die Beschleunigung, mit der sich sämtliche Dimensionen ökonomischen Handelns weiterentwickeln – von der Planung, Analyse, Kundeninteraktion, Kooperation, Organisation bis zur Produktion – ist für alle Beteiligten und Stakeholder, wie beispielsweise Mitarbeiter, Kunden, Manager, Eigentümer und Staat überwältigend. Aktuelle Technologien, deren Aufzählung mit Robotics, Artificial Intelligence und Internet of Things genüge getan sein soll sowie daraus entstehende Business Modelle, in denen Wettbewerb und Kooperation ineinanderfließen. Neue Methoden wie Open Innovation, Rapid Prototyping oder Agiles Projektmanagement sind alles Aspekte, die das organisationale Lernen in den Mittelpunkt betriebswirtschaftlicher Entscheidungen stellen.

Veränderte Kundenerwartungen gilt es nicht mehr nur zu treffen, sondern bei immer kürzer werdenden Produktlebenszyklen zu prognostizieren. Eine gute Prognose kann ein alles entscheidender Wettbewerbsvorteil sein. Die Summe der oben genannten Effekte hinterfragt dabei jede mittel- bis langfristige Planung. Trotzdem sind insbesondere große Unternehmen gezwungen, langfristige Strategien und Maßnahmen zu entwickeln sowie entsprechend weitreichende Investitionen zu tätigen und gleichzeitig die damit einhergehenden Risiken minimal zu halten. Hierfür haben wir den Ansatz der „Prozessdigitalisierung“ entwickelt.  

Aufgrund der aktuellen Trends im Zahlungsverkehr wie „Instant Payments“ und „Mobile Payments“ und diesem Ansatz folgend, haben wir ein mögliches Servicedesign für Retail-Payments entwickelt und mit potentiellen Kunden getestet. In diesem White Paper stellen wir die konkrete Vorgehensweise sowie die aus unserer Sicht für existierende und potentielle Anbieter wegweisenden Ergebnisse dieser Kundenbefragung vor. Kern der Kundenbefragung sind Prototypen, die auf Basis typisierter Zahlungsverkehrsanlässe und umfangreichen Kundenfeedbacks erstellt wurden. Als Ergebnis der ersten Phase des Prozessdigitalisierungsansatzes stellen diese Prototypen und die damit einhergehenden, von Kunden verifizierten, Designkriterien den Ausgangspunkt (True North) für das weitere Prozessdesign dar. Die Bedeutung der gewonnenen Erkenntnisse und der mit dem Ansatz geschaffene Ausgangspunkt liefern den Rahmen für dieses White Paper.