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Die KfW modernisiert ihr Source Code Management, erhöht die Effizienz und setzt dabei Qualitätsmaßstäbe bei der Unterstützung der Software

Ziele des Projekts

Die Zahl der Projekte, Programme und Anwendungen, die die KfW aktuell im Bestand hat oder in Projekten neu erstellt, erreicht mittlerweile eine Größenordnung im fünfstelligen Bereich. Um diesen großen Bestand effizient zu verwalten und dabei den Softwareentwicklungsprozess bestmöglich, standardisiert und automatisiert zu unterstützen, sollte eine neue Architektur der Source Code-Verwaltung eingeführt werden. Erfolgskriterium war ein extrem hohes Maß an Qualität und Sicherheit in den Unterstützungsprozessen, sowie eine reibungslose Migration der vorhandenen Programme.

Die Vorgehensweise von BearingPoint

Hauptaufgabe von BearingPoint war es, die vorhandenen Prozesse und Werkzeuge mit den dazugehörigen Build- & Deployment-Verfahren auf die neue Zielarchitektur umzustellen. Hierzu gehörte zum einen die Konfiguration der neuen Server-Infrastruktur und Entwicklerarbeitsplätze und zum anderen die technische Integration in die bestehende Anwendungslandschaft der KfW. Darüber hinaus war die Migration aller bestehenden Entwicklungsprojekte und vorhandenen Source Codes sowie die Begleitung der Einführung der neuen Prozesse und Abläufe erforderlich.

Die eingeführte Architektur besteht aus marktführenden Open Source-Produkten, die die kaufmännischen und technischen Bedürfnissen der KfW an eine moderne Software-Entwicklung bestmöglich abdecken. Neben Aufbau, Installation und Konfiguration der Gesamtarchitektur hat das Team parallel ein rollierendes Migrationsverfahren für die Umstellung der ca. 20.000 Programme mit mehr als 70.000 Projektkonfigurationen und mehr als 1,5 Mio. Einzeldateien über die unterschiedlichen Entwicklungs- bis Produktionsplattformen hinweg etabliert. So konnten in einem iterativen Prozess bestehende Fehlerquellen identifiziert und aufgelöst werden. Für einen reibungslosen Übergang in der Linie wurde die Einführung der neuen Architektur durch umfangreiche Kommunikations- und Schulungsmaßnahmen begleitet.

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren

Die KfW hat eine moderne, hochgradig automatisierte Architektur zur Unterstützung ihrer Softwareentwicklung erfolgreich eingeführt. Entscheidend dafür war vor allem die hervorragende technische Expertise des gesamten Projektteams. Dabei profitierte das Team von einer reibungslosen und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Bank- und Beratungsmitarbeitern. Ebenso wichtig war die frühzeitige Einbindung tangierter IT-Mitarbeiter der KfW in den Gesamtprozess durch Schulungen, Live-Demos und umfangreicher Kommunikationsmaßnahmen. Dies gilt insbesondere für ein Projekt, das so starke Auswirkungen bei jedem Entwickler, jedem Programm und dem gesamten Entwicklungs- und Deployment-Prozess verursacht.

Messbare und nachhaltige Ergebnisse

Das Projektteam hat die Implementierung der neuen Entwicklungslandschaft in die Gesamtarchitektur der KfW erfolgreich umgesetzt. Dabei sind alle neu eingerichteten Tools und die Betriebssystemplattformen der Entwicklerarbeitsplätze nahtlos in die Infrastruktur der KfW eingebunden worden.

Die Anpassung der Build- und Deployment-Verfahren auf Basis der neuen 64-Bit-Architektur umfasste die Übernahme der alten projektabhängigen Build- und Deployment-Prozesse.

Der existierende Quellcodes wurde in einer mehrstufigen Migration in der neuen Entwicklungslandschaft bereitgestellt. Dabei wurden ca. 20.000 Programme, mehr als 70.000 Projektkonfigurationen mit rund 1,5 Mio. Einzeldateien migriert, mit einem Schwerpunkt im Bereich der Host- und Java-Entwicklung. Gleichzeitig wurde der Zugriff auf historische Quellcode-Bestände sichergestellt.

Der gestaffelte Roll Out konnte in drei Teilen mit jeweils anschließender Produktivsetzung durchgeführt werden. Hierzu wurden ebenfalls die komplexen Release Planungen im Rahmen der Produktivsetzungen vorgenommen, geplant und umgesetzt.

Ein umfangreiches Testfallportfolio wurde aufgebaut. Dies ermöglicht auch in Zukunft die automatisierte und systematische Durchführung von Tests in der neuen Entwicklungslandschaft auf Basis von HP Application Life Cycle Management™.

Ein aktives Change Management mit Entwicklerschulungen und Live-Demos begleiteten den Roll-Out. Die umfassende Dokumentation sichert in Zukunft die Wartbarkeit der Lösung.

Weitere Projektbeispiele