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Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung heißt für die Automobilindustrie nicht nur vernetztes Fahren und neue Mobilitätskonzepte. Auch in Produktion und Logistik müssen Hersteller und Zulieferer sich unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ neuen Herausforderungen stellen, um in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben.

Doch was zeichnet eine „Smart Factory“ aus? Wie können produzierende Unternehmen das Internet der Dinge als Teil einer zukünftigen Lösung nutzen? Wie muss die Organisation für die digitale Zukunft angepasst und wie können bestehende Teams entsprechend qualifiziert werden?

BearingPoint beschäftigt sich intensiv mit der Frage nach Lösungen für die aktuellen Herausforderungen in automobilen Produktionsnetzwerken. Von der horizontalen und vertikalen Integration bis hin zu der Frage, wie immer mehr vorhandene Daten und Datenanalysen zur Prozessoptimierung eingesetzt werden können.

Digital Twin

Eine exemplarische Herausforderung sind immer kürzer werdende Go to Market-Zyklen, die möglichst schnelle und fehlerfreie Entwicklungsprozesse erfordern. Die Digitalisierung und die zunehmende Konnektivität ermöglichen schon heute, dass sich Entwicklungs- und Planungsprozesse ein virtuelles Abbild von Produkten, Produktionsanlagen und ganzen Werken optimieren lassen. Hierbei spricht man vom digitalen Zwilling, dem „digital Twin“, als dem digitalen Abbild von realen Objekten.

BearingPoint-Experten sind sich einig, dass der digitale Zwilling wertvolle Potenziale für die Effizienzsteigerung mit sich bringt. Basis für das virtuelle Abbild sind intelligente 3D-Modelle, die mit allen Prozessparametern und Funktionen des realen Objekts in Echtzeit versorgt werden. So wird eine realitätsnahe Simulation in einer computergestützten Umgebung möglich. Ziel ist, dass dieses Modell alle Informationen bietet, die man auch bei einer physischen Inspektion erhalten würde. Durch die Einspeisung von Echtzeit-Daten in das Modell können auch Vorhersagen über Fehlfunktionen getroffen werden oder Software zur Optimierung des Prozesses eingesetzt werden.

Mit dieser neuen Fülle an Informationen eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten: Schon bei der Konzeption und Planung von Fertigungsanlagen kann der Anwender die virtuelle Umgebung nutzen und erlangt eine erhebliche Flexibilität für das Design und den späteren Betrieb der Maschine. Zum Beispiel lässt sich ein digitaler Prototyp jederzeit mit geringem Aufwand anpassen und sorgt so für eine unkomplizierte Inbetriebnahme.

Die gewonnenen Datenmengen werden in eine Cloud hochgeladen und garantieren damit den Zugriff auf Informationen für späteres Umrüsten, Wartung oder Service. Anhand der digitalen Abbildung können Service-Mitarbeiter in kürzester Zeit viele unterschiedliche Problemfälle durchspielen und beheben. Darüber hinaus können Logistikprozesse und Materialbestände in kürzester Zeit überblickt und effizient koordiniert werden.

Als Ergebnis profitieren Kunden von folgenden Vorteilen:

  • Reduzierte Gefahr von Fehlern und Störungen
  • Reduzierte Downtime und Wartung
  • Optimierung des Betriebes von Anlagen über deren gesamte Nutzungsdauer
  • Energie- und Ressourceneffizienz
  • Unkomplizierte Inbetriebnahme mit enormer Zeitersparnis
  • Fehlerfreier Betrieb von Anfang an

Factory Navigator

Neben der guten Verzahnung von Entwicklungs- und Planungsprozessen für die schnelle Marktreife sind vor allem eine effiziente Produktion und Logistik zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor geworden. Trotz der Notwendigkeit, Kosten zu senken wird erwartet, dass logistische Prozesse mit minimalen Kosten einwandfrei funktionieren. Vielen Unternehmen fällt es schwer, diese beiden widersprüchlichen Ziele auszugleichen.

BearingPoint hilft seinen Kunden, Logistik-Exzellenz mit der hauseigenen Softwarelösung FACTORY NAVIGATOR zu erreichen. Der FACTORY NAVIGATOR ist ein innovatives Softwareprodukt für die Simulation und Optimierung von Produktions- und Logistikprozessen. Die Einsatzgebiete sind vielfältig: Der FACTORY NAVIGATOR adressiert und löst Logistikprobleme von der Lagerung bis hin zur Distribution.

Typische Herausforderungen sind:

  • Anforderungen zur Reduzierung der Logistikkosten und zur Verbesserung der Logistikleistungsmaßnahmen
  • Prozessdefizite trotz Überkapazitäten und hoher Lagerbestände
  • Unfähigkeit, Einsparpotentiale zu identifizieren trotz Bewusstsein für hohe versteckte Kosten
  • Fehlende Frühwarnsysteme und fehlende proaktive Problemvermeidung
  • Hohe Prozesskomplexität und unzureichende Transparenz
  • Mangel an fundierten Instrumenten zur Entscheidungsunterstützung

BearingPoint-Experten nutzen die FACTORY NAVIGATOR -Software, um ihren Kunden dabei zu helfen, anspruchsvolle Ziele zu erreichen. Durch innovative Analyse-Funktionalitäten ist der FACTORY NAVIGATOR in der Lage, eingehendes Verständnis durch präzise Modelle zu produzieren und Prozesse auf der richtigen Detailebene zu erfassen.

Sehen Sie sich unser Video "Data Analytics Software in Logistics – Factory Navigator" an.

Die Ergebnisse werden genutzt, um Logistikprozesse zu optimieren, Risikobewertungen durchzuführen oder um Kosten zu reduzieren. Was-wäre-wenn-Vergleiche ermöglichen eine schnelle und risikolose Bewertung der vorgeschlagenen Änderungen.

Die Softwarearchitektur des FACTORY NAVIGATORs ermöglicht eine automatisierte Modellgenerierung aus verschiedenen Datenquellen (wie beispielsweise SAP ERP) und bietet damit ein Alleinstellungsmerkmal im Markt. Maßgeschneiderte Analysemodelle werden aus firmenspezifischen Daten automatisch mit einer Vielzahl von Schnittstellen erstellt. Folglich sind die Ergebnisse präzise und die Problemlösungszyklen kurz und kostengünstig.

Als Ergebnis ergeben sich die folgenden Vorteile für den Anwender:

  • Reduzierung von Logistikkosten, Betriebskapital und Aufdeckung verborgener Einsparungspotentiale
  • Verbesserung der Logistikleistung
  • Optimierung von Logistikprozessen und Bewertung von Prozessentwurfsentscheidungen
  • Sicherung struktureller und prozessgestalterischer Entscheidungen oder neuer Produkteinführungen vor der Umsetzung
  • Verringerung der operationellen Risiken durch ein Frühwarn- und Alarmsystem für Logistikprozesse
  • Steigerung der Transparenz von Logistikprozessen und Integration der Stakeholder