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Effektives Multi-Channel Marketing (MCM) kann das Umsatzwachstum von Pharmaunternehmen steigern und gleichzeitig die Betriebskosten senken. MCM generiert durch die effektive Abstimmung der Kundeninteraktion über alle Berührungspunkte hinweg einen kanalübergreifenden Mehrwert. Business Intelligence-Systeme bieten zusätzlich wertvolle Kundeneinblicke. Unternehmen sollten MCM nicht nur als reines Add-On zum traditionellen Marketingmix verstehen: Es ist ein Schlüsselmechanismus, um alle Off- und Online-Interaktionen mit Kunden zu koordinieren.

Pharmaunternehmen haben Zugriff auf alle notwendigen Kundeninformationen, um die Vorteile von MCM zu nutzen -  insbesondere wertvolle Daten aus der Interaktion mit Ärzten und Apothekern aus Marketing-Kampagnen und dem persönlichem Austausch. Allerdings mangelt es vielen Pharmaunternehmen an einer intelligenten und umfassenden Herangehensweise, um diese Informationen zu verarbeiten und für die individuelle Kundenansprache zu nutzen.

Die folgenden Trends beeinflussen insbesondere das Geschäft von Pharmaunternehmen:

  • Revolution vom Patienten zum Kunden – Patienten werden immer informierter und selbstbestimmter. Als Konsequenz gewinnt ihre Meinung und ihre Wahrnehmung eine hohe Relevanz bei Gesundheitsentscheidungen. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit für neue patientenzentrierte Dienstleistungen und Marketing-Aktivitäten.
  • Neue Impulse dank Wearables – Tragbare Geräte ermöglichen den Wechsel von punktueller Kundeninteraktion hin zum kontinuierlichen Kundendialog. Zudem verbessern sie die Resultate der herkömmlichen medikamentösen Therapiemassnahmen.
  • Omni-Channel Marketing – Kunden erwarten eine Ansprache über die Kanäle, welche ihnen den grösstmöglichen Komfort bieten. Zusätzlich verlangen sie eine nahtlose Benutzererfahrung über unterschiedliche Berührungspunkte hinweg.

Ein effektives MCM arrangiert und strukturiert Informationen sowie alle Kundenaktivitäten in der gesamten Organisation. Darüber hinaus verbessert es die Kundenerfahrung und ermöglicht den Aufbau von langfristigen Kundenbeziehungen. Daher fokussieren wir uns auf folgende vier Schwerpunkte:

  1. Unternehmen müssen ihre organisatorische MCM-Bereitschaft ausloten, um ihren Status quo hinsichtlich ihrer Unternehmenskultur, Strategie, interner Prozesse, IT-Architektur und Fähigkeiten zu definieren.
  2. Auf der Grundlage des jeweiligen MCM-Reifegrades müssen Unternehmen entscheiden, welches Unternehmensprofil für den Aufbau persönlicher Beziehungen am meisten Sinn macht - auf der Basis des einzelnen Arztes sowie auf Basis der jeweiligen Marke.
  3. Es folgt die Integration neuer Kanäle, Content Management, Big Data und digitaler Dienstleistungen, um Kanalaktivitäten anzupassen und individuelle Kundenwünsche und -gewohnheiten zu erfüllen.
  4. Unternehmen sollten ebenfalls festlegen, welche Kombinationen von Kanälen und digitalen Diensten dazu beitragen werden, Marketing- und Vertriebsziele auf Grundlage einer spezifischen Marke oder eines therapeutischen Bereichs während der gesamten Customer Journey zu erfüllen.

Durch die genauen Reifegradbeurteilung verschiedener Organisationsebenen wie Menschen & Organisation sowie Prozesse & Technologien, ermöglicht unser Ansatz Transparenz hinsichtlich des Leistungsvermögens.

Fähigkeiten, um über mehrere Kanäle zu kommunizieren und aktiv zu werden

  • Verwalten und Speichern von Werbeinhalten
  • Bereitstellung und Verteilung von Werbematerial
  • Managen von sozialen und nutzergenerierten Inhalten
  • Identifikation neuer Kanäle mit Potenzial
  • Integration neuer Kanäle
  • Planung und Ausführung von Kampagnen (Customer Journey)

In der gegenwärtigen, anspruchsvollen Pharmaindustrie kann MCM nicht länger als reines Add-On Marketing-Tool angesehen werden. Wir sind davon überzeugt, dass Unternehmen, die unseren MCM-Ansatz umsetzen, das Umsatzwachstum deutlich steigern und/oder die Betriebskosten senken können. Sie werden in der Lage sein, die Kundenerfahrung durch die Vereinfachung von Prozessen und der Optimierung von Dienstleistungen zu verbessern. Zudem können echte Einblicke realisiert werden, indem Daten genutzt werden, um die Vorlieben und Bedürfnisse der Kunden besser zu verstehen.