Revolutionierung des Projektgeschäfts durch Digitalisierung

Ein digitaler Projektzwilling bietet neue Perspektiven für die Zukunft des datengetriebenen Managements und Chancen der Digitalisierung im Projektgeschäft. BearingPoint hat ein Positionspapier erarbeitet, das den Begriff definiert und den Reifegradrahmen näher beschreibt. Mit diesem Positionspapier möchte BearingPoint als Management- und Technologieberatung die Grundlagen für das noch junge Konzept schaffen und eine Brücke zwischen unseren Partnern aus der Praxis, also unseren Kunden, und der Wissenschaft, also unseren Partnern aus den Forschungsinstituten, schlagen.

Das Projektmanagement: Worum geht's?

Verschiedene Studien belegen, dass je nach Art, Größe und Komplexität mindestens jedes sechste Projekt scheitert. Die Konsequenzen erfolgsloser und im schlimmsten Fall sogar abgebrochener Großprojekte sind aufgrund der hohen Anfangsinvestitionen fatal. Dieser Umstand kann sich negativ auf die Rentabilität von Unternehmen im Projektgeschäft auswirken.

Durch ihr hohes Maß an Individualität (“non-standard“-Fälle), sind Projekte von Natur aus anspruchsvoll. Um mehr Projekte zum Erfolg zu führen, muss die Entscheidungsfindung durch eine ganzheitlichere Sicht auf die KPIs verbessert werden und das Wissen der Projektmitglieder einbeziehen. Die Nutzung des „Teamwissens“ bedeutet, über die Sicht eines einzelnen Projektmanagers hinauszugehen, indem Menschen und Daten eines Projekts miteinander verbunden werden.

In Zukunft sollen die digitalen Projektzwillinge durch datengetriebenes Projektmanagement Abhilfe schaffen, um den Projekterfolg und damit eine verbesserte Rentabilität für die Unternehmen im Projektgeschäft zu realisieren.

Die nächste Generation des Projektmanagements: Der digitale Projektzwilling

Auf der Grundlage der Anforderungen und Erfahrungen von Projekten in der Auftragsfertigung, im Baugewerbe oder im Dienstleistungssektor konzipierte und implementierte BearingPoint den digitalen Projektzwilling, der darauf ausgerichtet ist, Fähigkeitslücken in Projekten und in der Organization insgesamt zu schließen. Eine digitale Abbildung bzw. Replikation aller Phasen eines Projekts, die die Organization mit ihrer Struktur, ihren Prozessen und Systemen abdeckt, integriert sowohl alle Teammitglieder sowie alle Echtzeit-Datenströme.

Im Mittelpunkt der Konzeption von digitalen Projektzwillingen steht das Ziel eines datengetriebenen Projektmanagements. Hierfür sind zum einen die vorhandenen Tools und Methoden, die üblicherweise isoliert eingesetzt werden, und zum anderen Systemarchitekturen für die zugrundeliegende Sensorik und Datenverarbeitung mittels Datenhaltung und Schnittstellen relevant. Trotz der Individualität von Projekten muss ein Projektmanagement im Rahmen eines digitalen Projektzwillings jedes zielgerichtete Vorhaben unterstützen, um einen geordneten Ablauf von der Initiierung über die Angebotsphase und insbesondere während der Umsetzung bis zum Abschluss zu gewährleisten und eine 360-Grad-Sicht auf das Projekt zu liefern.

Erhöhte Digitalisierung in der Projektsteuerung

Die Projektsteuerung kann als die Funktion des Projektmanagements definiert werden, die sich mit der Planung, Information und Überwachung/Analyse des Projektprozesses und -fortschritts befasst. Alle Instrumente zielen darauf ab, mindestens eine der drei klassischen Dimensionen Kosten, Zeit oder Qualität zu steuern - unabhängig davon, ob sie zur Planung, Information oder Überwachung/Analyse eingesetzt werden. Die drei genannten Dimensionen werden auch als das "magische Dreieck der Projektsteuerung" bezeichnet. Ein digitaler Projektzwilling geht über diese Perspektive hinaus und umfasst zusätzlich auch Informationen über den Projektumfang/Ertragswert, Risiken und Ressourcen.

Der Reifegradrahmen von BearingPoint für den digitalen Projektzwilling

Der Weg zum datengetriebenen Projektmanagement mit Hilfe eines digitalen Projektzwillings umfasst mehrere Stufen, die erarbeitet werden müssen und die den Reifegrad eines digitalen Projektzwillings bestimmen. Der Reifegrad eines digitalen Projektzwillings erhöht sich sukzessive mit den einzelnen Stufen und bietet im letzten Schritt projektierenden Unternehmen einen erhöhten Geschäftswert durch datengetriebenes Projektmanagement.

Bei der Festlegung einer Software-Strategie für einen digitalen Projektzwilling muss zwischen Best-of-Breed- und integrierten Lösungen entschieden werden. Sowohl eine Best-of-Breed-Lösung, d. h. die Wahl verschiedener Softwareanbieter je nach Problemstellung, als auch eine integrierte Lösung von sehr großen Softwareanbietern (z. B. Microsoft oder SAP) bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Wissen, was wirklich in Ihren Projekten vor sich geht

Unterschiedliche Werte und Prioritäten mit zugehörigen Aktionspunkten werden von den Partnerteams im Schwerpunktbereich eines digitalen Projektzwillings gepflegt. Es werden vier Ebenen betrachtet: die Ebene des täglichen Projektgeschäfts, das Kernprojektmanagement, das kommerzielle/funktionale Management und das Integrationsmanagement:

Die BearingPoint-Demosysteme

BearingPoint bietet Lösungen mit Hilfe des digitalen Projektzwillings nicht nur als Dienstleistung an, indem wir unsere Kunden bei der Definition ihrer individuellen Roadmap, Konzepte und Anwendungslandschaften über die vier oben genannten Ebenen hinweg unterstützen. Vielmehr bieten wir den digitalen Projektzwilling auch als Produkt an. Das heißt, wir können unseren Kunden mit unseren SAP-Demosystemen von Anfang an eine State-of-the-Art-Lösung demonstrieren.

Unser SAP-Demosystem enthält Anwendungsbeispiele für ein Enterprise Portfolio- und Projektmanagement in der neuen S/4HANA-Umgebung, einschließlich Projekt- und Finanzdaten. Darüber hinaus zeigt eine SAP Data Warehouse Cloud-Demo die Möglichkeiten, SAP-Quellsysteme wie S/4HANA und Drittsysteme zu verbinden. Ein Beispiel für eine vorteilhafte Verbindung ist BearingPoint Swarm, welches es beispielsweise ermöglicht, Risiko-Checklisten zu digitalisieren und Daten über alle Projektbeteiligten hinweg zu erstellen. Unser SAP Analytics Cloud-Demosystem, das mit unseren Data Warehouse Cloud- und Datenquellen-Demosystemen verbunden ist, demonstriert die Möglichkeiten modernster Business Intelligence durch das Zusammenspiel von integrierter Planung, Reporting und Analysen.

Das Sammeln und Kombinieren von Humankapital und Daten ermöglicht die Erstellung einer ganzheitlichen Visualisierung des Projekts. In diesem Stadium erreicht ein digitaler Projektzwilling schließlich eine neue Ebene des Geschäftswerts. Die SAP-Demosystemlandschaften von BearingPoint liefern unseren Kunden hierfür von Anfang an Erkenntnisse.

Unser Standpunkt

Ein digitaler Projektzwilling bietet neue Perspektiven für die Zukunft des datengetriebenen Managements und Chancen der Digitalisierung im Projektgeschäft. BearingPoint hat ein Positionspapier erarbeitet, das den Begriff definiert und den oben genannten Reifegradrahmen näher beschreibt. Mit diesem Positionspapier möchte BearingPoint als Management- und Technologieberatung die Grundlagen für das noch junge Konzept schaffen und eine Brücke zwischen unseren Partnern aus der Praxis, also unseren Kunden, und der Wissenschaft, also unseren Partnern aus den Forschungsinstituten, schlagen. Wenn Sie mehr über den Digitalen Projektzwilling erfahren möchten, können Sie das Positionspapier hier herunterladen:

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