Im Interview mit Simon Falcke, Senior Analyst bei BearingPoint.

Bitte skizziere kurz deinen Weg zu BearingPoint.

Während meines Bachelors habe ich bereits einige Praktika bei verschiedenen Unternehmensberatungen absolviert. Diese haben mir gezeigt, dass mich die Arbeit inhaltlich sehr reizt. Nach meinem Abschluss in BWL war es mir ein Anliegen, meinen akademischen Hintergrund um einen technischen Schwerpunkt zu erweitern. Deswegen habe ich einen Masterstudiengang in Management & Technology absolviert. Die Freude an meinem Master hat mich weiter darin bestärkt, an der Schnittstelle zwischen Management und Technologie tätig zu sein. Einen solchen Arbeitgeber habe ich dann recht schnell in BearingPoint gefunden: Nachdem ich das Unternehmen durch einen Workshop an der TU München persönlich näher kennenlernen durfte, entschied ich mich dazu, mich dort zu bewerben.

Was reizt dich an der Arbeit in der Management- und Technologieberatung?

Grundsätzlich reizt mich der Abwechslungsreichtum in der Beratung sehr. Dieser erstreckt sich nicht nur auf die Tätigkeiten, die jede Woche anders aussehen, sondern auch auf die unterschiedlichsten Interkationen mit Menschen, die einen immer wieder herausfordern – im Hinblick darauf, sich auf neue Personen einzustellen und in Gesprächen individuell auf diese einzugehen. Darüber hinaus fasziniert mich der digitale Bezug in der Management- und Technologieberatung. Dem liegt nicht nur meine persönliche Begeisterung zugrunde, sondern auch die hohe Relevanz solcher Themen in der heutigen Welt. Ich muss mich regelmäßig in neue (technische) Themen einarbeiten, zu denen ich vorher kaum Bezug hatte, die aber nun mal unser aktuelles Leben sehr prägen. Dadurch wird es definitiv nicht langweilig!

Wenn du an das Bewerbungsverfahren bei BearingPoint denkst, was ist dir insbesondere in Erinnerung geblieben?

Generell ist mir das Bewerbungsverfahren bei BearingPoint als sehr abwechslungsreich in Erinnerung geblieben. Am stärksten erinnere ich mich an den spannenden Career Day, ein virtueller Auswahltag, mit unterschiedlichen, zum Teil spielerischen Einzel- und Gruppenübungen. Der Tag war nicht nur inhaltlich sehr spannend gestaltet und hat einen sehr guten Einblick in die tatsächliche Arbeit eine:r Berater:in gegeben, sondern hat auch, trotz der besonderen Situation, sehr viel Spaß gemacht. Die Kombination dieser Faktoren im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens war für mich persönlich etwas Neues – im positiven Sinne.

Welche Faktoren haben dir den Start bei BearingPoint erleichtert?

Als erstes ist hier die willkommen-heißende Atmosphäre an meinem Office Standort München zu nennen. Sei es gemeinsame Mittagessen, After-Work-Aktivitäten oder Standort-Events – ich habe mich sehr schnell sehr wohlgefühlt, wodurch ich von Anfang an gerne ins Büro gegangen bin. Dies hält bis heute an. Die Zuteilung eine:r Tutor:in am gleichen Standort war auch ein zentraler Bestandteil, der dazu beigetragen hat, mich schnell bei BearingPoint einzuleben. Darüber hinaus ist die Anfangszeit sehr auf inhaltliche Einarbeitung ausgerichtet. Dadurch konnte ich schnell aktiv mitarbeiten und habe mich auch im Daily Business quasi von Beginn an als vollwertiger Teil des Teams gefühlt.

Was ist das Besondere an der Projektarbeit?

Teamarbeit, Komplexität, Zielorientierung – diese drei Begriffe und vor allem deren Kombination beschreiben für mich am besten, was Projektarbeit für mich besonders macht. Zum einen lebt Projektarbeit davon, dass man eng und konstant im Team kollaboriert. Sei es mit Kolleg:innen oder dem Kunden. Nichts geht ohne einen kontinuierlichen, transparenten und respektvollen Umgang. Erst dann macht die Arbeit so richtig Spaß. Hinzu kommt, dass sich Projektarbeit oft um Themen kümmert, die derart komplex sind, dass sie eine Person allein nicht lösen kann. Sich in solche Themen einzuarbeiten, macht aber gerade den Reiz meiner Arbeit aus. Die dritte Besonderheit ist das zielorientierte Arbeiten in Projekten. Am Ende eines Projekts steht immer ein Resultat, auf das man die ganze Zeit hinarbeitet. Wenn man am Ende erreicht, was man sich vorgenommen hat, ist das sehr erfüllend.

Innerhalb welcher Branche/n arbeitest du? Was begeistert dich an diesen Themen?

Grundsätzlich bin ich branchenübergreifend tätig. Aktuell arbeite ich auf einem Projekt in der öffentlichen Verwaltung zum Thema Prozessautomatisierung. An meiner Arbeit im aktuellen Projekt begeistern mich vor allem zwei Dinge: Zum einen arbeite ich an Themen, von dessen Erfolg am Ende quasi 80 Millionen Personen in Deutschland profitieren können. Diese Relevanz für jede:n Bürger:in erfüllt mich mit Motivation, mich auch herausfordernden Zeiten zu stellen. Zum anderen sehe ich ein enormes Potential in der öffentlichen Verwaltung, was Bereiche wie Digitalisierung, Automatisierung oder Künstliche Intelligenz (KI) angehen. An diesen innovativen Themengebieten mitzuwirken, begeistert mich immer wieder aufs Neue.

In welchen fachlichen Themengebieten möchtest du dich bei BearingPoint in Zukunft gerne weiterentwickeln? Warum? Inwieweit wird diese Entwicklung durch deinen Arbeitgeber gefördert?

Für mich ist der Bereich rund um KI enorm spannend, sodass ich mich in diesen Bereichen auch bei BearingPoint in Zukunft weiterentwickeln möchte. Konkret sind das Themen wie die Frage nach dem ethischen Umgang mit KI-Anwendungen, dem Einsatz von KI im Bereich der Nachhaltigkeit und das technische Verständnis von KI-Algorithmen. Dies sind nicht nur persönliche Interessensgebiete von mir, sondern meiner Meinung nach auch Themen, die uns in Zukunft noch viel mehr beschäftigen werden. BearingPoint bietet mir durch ein individuelles Schulungskontigent, interne Communities und Beratungsprojekte in Bereichen wie diesen die Möglichkeit, mein Wissen zu vertiefen und neue Erfahrungen zu sammeln.

Wie unterstützt dich BearingPoint dabei, Job und Privatleben miteinander zu vereinbaren?

Am stärksten sind hier die für Unternehmensberatungen sehr humanen Arbeitszeiten zu nennen. Natürlich gibt es auch mal Phasen, die etwas mehr Kapazität in Anspruch nehmen. Grundsätzlich wird aber stark die Devise gelebt, dass jede:r die Arbeit frei einteilen kann. Somit bleibt genügend Zeit für Sport (ebenso durch eine Mitgliedschaft bei EGYM Wellpass von BearingPoint unterstützt) als auch Freunde und Familie.

Was macht für dich persönlich die Unternehmenskultur von BearingPoint aus?

TOGETHER, we are more than business. Das erste Wort von BearingPoints Purpose fasst für mich die Unternehmenskultur sehr gut zusammen. Ich habe selten erlebt, dass ein Unternehmen sich das Thema Menschlichkeit so auf die Fahne schreibt. Dies zeigt sich durch einen enorm kollegialen Umgang unter den Mitarbeitenden. Bereits bei einem Workshop von BearingPoint an der TU München, an dem ich zu Studienzeiten teilgenommen habe, ist mir diese Atmosphäre und der Umgang untereinander sehr positiv aufgefallen.

Gab es ein typisches peinliches Erlebnis, das dir in deiner bisherigen Zeit bei BearingPoint widerfahren ist?

Mein peinlichstes Erlebnis hat sich bereits in der zweiten Woche meines Projekts ereignet. Wir hatten ein neues internes Projektmanagement-Tool für unsere Projektplanung eingeführt, für dessen Pflege ich verantwortlich war. Da habe ich es geschafft in Woche zwei das gesamte Projekt zu löschen, sodass es dann erneut angelegt werden musste. Zum Glück waren noch nicht so viele Aufgaben eingetragen. 😊

Welches Teamevent war bisher dein persönliches Highlight?

Mein persönliches Highlight war die gemeinsame Weinlese als Team in Alzey. Es war für mich das erste Mal, aktiv auf einem Weinberg mitzuarbeiten und mal zu erfahren, wie Wein eigentlich hergestellt wird. Gleichzeitig war es das erste Mal, dass ich mein Team in Persona gesehen habe. Dadurch war das Teamevent noch einmal mehr sehr besonders für mich.

Deine drei top Tipps für den Berufseinstieg in der Beratung.

Tipp 1: Netzwerke so wie es sich für dich natürlich anfühlt. In der Beratungswelt gilt Netzwerken als das A und O für Erfolg. Eine sehr inspirierende Schulung bei BearingPoint hat mir den Impuls mitgegeben, dass ich aber nicht auf Biegen und Brechen Situationen zum Netzwerken erzwingen muss. Meine Erfahrung bisher zeigt auch, dass Netzwerken am besten in Situationen funktioniert, in denen ich mich wohlfühle und in denen es sich ganz natürlich ergibt
Tipp 2: Priorisiere deine Arbeit und kommuniziere dies. Es kann schnell mal vorkommen, dass man sich vor Aufgaben gar nicht mehr retten kann. Umso wichtiger ist es, immer wieder zu hinterfragen, welche Aufgaben im Moment am wichtigsten sind. Es hilft, dies auch immer offen mit der Projektleitung zu kommunizieren und abzustimmen, sodass am Ende kein böses Erwachen folgt.
Tipp 3: Probiere viel aus und finde dein Thema. Am Anfang des Berufslebens weiß man oft noch nicht genau, was einem Spaß macht. Mir hilft es da, gerade am Anfang vieles auszuprobieren. Nur dadurch spüre ich, welche Themen mich wirklich interessieren.