Zusammenfassung

In Zusammenarbeit mit BearingPoint beschleunigt die Hanseatic Bank jetzt die Markteinführungszeit ihrer Produkte und ermöglicht effizientere End-to-End-Prozesse durch die Umstellung ihrer Datenintegrationsarchitektur auf eine cloudbasierte Plattform.

Anpassung an die wachsenden Kundenanforderungen

Heute müssen Banken ihre Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich weiterentwickeln, um den veränderten Kundenbedürfnissen gerecht zu werden. Durch die Konfrontation mit zahlreichen Konkurrenten im Finanzbereich, die schnellere und einfachere digitale Lösungen (z. B. für den Zahlungsverkehr) anbieten, ist eine stetige Anpassung des Angebots erforderlich, um langfristig erfolgreich zu sein.

In den letzten Jahren sind die meisten Banken schrittweise von veralteten, hauptsächlich produktorientierten Kernsystemen zu innovativen Lösungen übergegangen, die skalierbar, agil und kosteneffizient sind. Die Hanseatic Bank, eine deutsche Privatbank mit Sitz in Hamburg, suchte nach einer neuen Datenintegrationsarchitektur, die eine schnellere Markteinführung neuer Dienstleistungen oder erforderlicher Änderungen sowie effizientere End-to-End-Prozesse ermöglicht.

Umgestaltung der IT-Infrastruktur zu einer flexiblen und skalierbaren Plattform

BearingPoint unterstützte die Hanseatic Bank dabei, den aktuellen Stand ihrer IT-Architektur zu evaluieren und die neuen Anforderungen an eine moderne Integrationsplattform im Einklang mit der Geschäfts- und IT-Strategie der Bank zu definieren. Ausgehend von den derzeitigen Pain Points der Systemintegration wurden verschiedene Anwendungsfälle für ein Minimum Viable Product (MVP) identifiziert. Eine Reihe von Workshops mit relevanten Stakeholdern resultierte in der Entwicklung, Implementierung und Inbetriebnahme einer ereignisgesteuerten Integrationslösung für einen Zahlungsanwendungsfall in der Cloud, welche die Daten transformieren, orchestrieren und verarbeiten kann.

Aufbauend auf einer AWS Infrastruktur kombinierte BearingPoint Apache Kafka, eine Open-Source-Plattform für Event-Streaming, und Camunda, eine Plattform für die Prozessorchestrierung, mit der Prozesse entworfen, orchestriert und verbessert werden. Die neue Integrationsplattform einschließlich der erforderlichen Governance steht nun mehreren Teams zur Verfügung, um weitere Anwendungsfälle zu entwickeln und diese nach und nach in die Produktion zu überführen. Demgemäß wurde das neue Betriebsmodell optimiert und konzentriert sich nun auf einen dezentraleren Ansatz, basierend auf Microservices, um Produkte und Dienstleistungen iterativ schneller auf den Markt zu bringen.

Agile Wege für den schnelleren Aufbau digitaler Serviceangebote

Durch den Aufbau einer modernen, skalierbaren und flexiblen IT-Architektur ist die Hanseatic Bank für die Zukunft gut aufgestellt. Der Bank ist es nun möglich, einfacher und schneller auf die sich ändernden Marktanforderungen zu reagieren und neue Produkte und Dienstleistungen effektiv und effizient zu entwickeln.

Die Hanseatic Bank hat bereits einen optimierten digitalen Service ins Leben gerufen, der Kundinnen und Kunden bei der Auswahl sowie Anpassung von Rückzahlungsraten für offene Kreditkartentransaktionen unterstützt. Die Umwandlung des bestehenden Prozesses von einem halbautomatischen Prozess mit menschlichen Interaktionen in einen wiederverwendbaren Echtzeitprozess führt zu einer höheren Kundenzufriedenheit, da keine 24-stündige Wartezeit mehr besteht, sondern eine direkte Reaktion über die Banking-App oder das Online-Banking erfolgt. Weitere Services diverser anderer Teams sind bereits in der Pipeline der neuen Integrationsplattform.

Die Kombination aus dem Fachwissen verschiedener Bereiche sowie die Zusammenarbeit im Team waren der Schlüssel zum Erfolg. Vom Lösungsdesign und den Geschäftsprozessen bis hin zu Governance und Lösungsentwicklung hat BearingPoint mit uns ein erfolgreiches MVP Go-Live mit einem praxisorientierten Team geschaffen.

Nico Koller, IT Project Lead bei der Hanseatic Bank

 

Unser Kunde

Die Hanseatic Bank ist eine national tätige Privatbank mit Hauptsitz in Hamburg und eine Tochtergesellschaft der Société Générale und der Otto Group. Sie ist auf vier Kerngeschäftsfelder spezialisiert: das Einlagengeschäft, Privatkredite, das Forderungsmanagement und Kreditkarten.

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