Der BPM Pulse Survey 2026, durchgeführt von BearingPoint und BPM&O, zeigt einen tiefgreifenden Wandel im Prozessmanagement: Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant vom Analysewerkzeug zum aktiven Orchestrator unternehmensweiter Abläufe.
83 Prozent der Befragten stufen Prozessmanagement bereits heute als geschäftskritisch ein – und die Studie prognostiziert, dass es bis 2030 zur zentralen Kernkompetenz KI‑gestützter Organisationen wird. Während 42 Prozent der Unternehmen generative KI nutzen und 16 Prozent sogar KI‑Agenten einsetzen, die Entscheidungen vorbereiten und Prozesse autonom steuern, bleibt der Schritt von Pilotprojekten zur skalierbaren Anwendung für viele eine Hürde: Mangelnde Datenqualität, unklare Zielsetzungen und fehlende Kompetenzen bremsen den Fortschritt.
Die Studie liefert ein differenziertes Bild einer Wirtschaft im Übergang – hin zu „Agentic BPM“, in dem intelligente Systeme Prozesse interpretieren und zunehmend selbstständig optimieren.
Prozessmanagement ist nicht mehr nur wichtig – es wird zur Kernkompetenz der KI‑gestützten Organisation von morgen.
Christian Opitz, Partner
Die Studie zeigt: KI verändert nicht nur Tools – sie verändert Rollen, Governance, Prozesse und die gesamte Steuerungslogik von Organisationen. Daher wollen Organisationen nicht wissen, ob KI funktioniert – sondern wie man sie erfolgreich macht.
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