• März 2026

Zentrale Ergebnisse 

  • Ein Drittel der Unternehmen verfügt noch immer nicht über eine systematische Integration ihrer HR-Daten. Dadurch fehlt ihnen die Grundlage, Erkenntnisse über Kompetenzen und Talente in ihrer Belegschaft zu gewinnen und zu nutzen.  
  • 43% der Führungskräfte sehen den Mangel an HR-IT-Expertise als größtes Hindernis auf dem Weg zu einer umfassenderen Technologienutzung. 
  • 80% der HR-Verantwortlichen erkennen durchaus den strategischen Wert ihrer HR-Technologie, aber nur 14% nutzen Daten aus KI- und Analyse-Tools tatsächlich für Entscheidungen und Maßnahmen 

Auf Grundlage der Erkenntnisse von 414 führenden europäischen HR-Verantwortlichen untersucht die Studie, wie Unternehmen Daten zu ihrer Belegschaft sowie deren Kompetenzen mit Hilfe von HR-Technologien nutzen und damit die Workforce Transformation datenbasiert vorantreiben. 

Während Unternehmen mit zunehmend dynamischen Qualifikationsanforderungen, Fachkräftemangel und wachsendem Produktivitätsdruck konfrontiert sind, übernimmt die Personalabteilung eine immer entscheidendere Rolle für den Unternehmenserfolg. Viele Unternehmen investieren zwar in HR-Technologien und knüpfen hohe Erwartungen an diese Investitionen, doch die Studie offenbart: Zwischen Anspruch und Umsetzung klafft noch immer eine Lücke.  

Tobias Liebscher, Partner bei BearingPoint

Organisationen verfügen heute über mehr Personaldaten als je zuvor, aber diese allein schaffen noch keinen Mehrwert. Unsere Untersuchung zeigt: Ein wahrer Unterschied entsteht erst, wenn es gelingt, Daten über Fähigkeiten und Talente in konkrete Entscheidungen zu übersetzen. Das erfordert eine solide Datenbasis, integrierte Technologien und neue Kompetenzen – im HR-Bereich und im gesamten Unternehmen.

Tobias Liebscher, Partner bei BearingPoint

Vom Anspruch zur Umsetzung 

Obwohl zwei Drittel der befragten Unternehmen angeben, datenbasierte Erkenntnisse für ihre HR-Steuerung zu nutzen, verfügen 35 % bis heute nicht über ein systematisches Reporting. Für Aufgaben wie Kompetenzbeurteilung, Personalplanung und Talent-Mapping arbeiten viele weiterhin mit manuellen, unverbundenen Prozessen. Wer allerdings das Potenzial von KI, prädiktiven Analysen oder szenariobasierter Belegschaftsplanung wirklich nutzen will, wird ohne verlässliche, integrierte Daten nicht weit kommen. 

Zu den am häufigsten genannten Hindernissen zählen mangelnde HR-IT-Expertise, unzureichende Analysefähigkeiten sowie Schwierigkeiten bei der Integration von Altsystemen. Und so basieren viele wichtige Personalentscheidungen auch weiterhin auf unvollständigen oder aus Erfahrungen abgeleiteten Einschätzungen statt auf einem stabilen Datenfundament. 

Zeit zu handeln! 

Die Studie zeigt, dass Unternehmen an einem entscheidenden Wendepunkt stehen. Es reicht nicht mehr, einfach nur in Technologie zu investieren. Unsere Erfahrung aus zahlreichen Projekten zeigt: Unternehmen, die aus ihrer HRTechnologie messbare geschäftliche Wirkung generieren, unterscheiden sich in sechs wichtigen Punkten von ihren Wettbewerbern. Diese Punkte reichen von klarer Strategie und Governance bis hin zum Aufbau der nötigen HRFähigkeiten für datenbasierte Entscheidungen. 

Der Bericht zeigt konkrete Ansätze, mit denen Unternehmen den Übergang von einer fragmentierten HR-Technologielandschaft zu einem kompetenzorientierten und evidenzbasierten Personalmanagement bewältigen. 

Olivier Parent Du Chatelet, Partner at BearingPoint

Erfolgreiche Unternehmen agieren ganzheitlich: Sie verbinden Strategie, Daten, Technologie und Menschen. Indem sie ihre Personalarbeit konsequent an Daten, Kompetenzen, und menschenzentrierten Erfahrungen ausrichten, wird Workforce Transformation zum nachhaltigen Wettbewerbsvorteil.

Olivier Parent Du Chatelet, Partner bei BearingPoint

Inhalte der Studie

Die vollständige BearingPoint-Studie bietet tiefere Einblicke von Führungskräften zu folgenden Themen: 

  • Datenmanagement-Fähigkeiten als entscheidender Faktor für die Workforce Transformation 
  • Die Lücke zwischen Anspruch und Umsetzung bei der Nutzung von Personaldaten 
  • Die Erzielung maximaler geschäftlicher Wirkung durch den gezielten Einsatz von HR-Technologien 
  • Der Mehrwert Menschzentrierter HR-Technologien für Führungskräfte und Beschäftigte 
  • Erforderliche Schritte zum Aufbau evidenzbasierter, kompetenzorientierter Betriebsmodelle in Unternehmen 
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