• Juli 2026

Die neue Podcastreihe „Dialogforum Digital“ beleuchtet regelmäßig zukunftsweisende Fragen der digitalen Transformation.

Kennen Sie schon „Future Forward“ – die BearingPoint Community für digitale Transformation und Innovation? Diese hat zum Ziel, einen kontinuierlichen Dialog zu schaffen, um aktuelle und zukünftige Herausforderungen der digitalen Transformation zu identifizieren und zu diskutieren. Sie vereint vielfältige Institutionen aus einem breiten Spektrum und diversen Ländern, darunter Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und Luxemburg, und fördert so über verschiedene Wege die inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit.

Eines der Kommunikationsformate der Community ist der regelmäßig erscheinende Podcast „Dialogforum Digital“. Während dieser unter anderem die Ergebnisse aus aktuellen Publikationen aufgreift, ist er nicht darauf beschränkt. Er bietet Raum für die Diskussion tagesaktueller Fragestellungen und dient damit als agiles Medium, um sowohl langfristige Trends als auch aktuelle Herausforderungen zu beleuchten.

Dr. Sebastian Leder, Senior Manager bei BearingPoint und Leiter der Community, spricht in einzelnen Episoden mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Technologie, Politik, Verwaltung und dem vorpolitischen Raum zu angesagten Themen rund um die digitale Transformation.

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Es folgen regelmäßig weitere spannende Episoden! Stay tuned!

Episode 14: „Der Staat in der Cloud: Wie souverän kann Deutschland digital sein?“

Juli 2026

Der Staat soll digitaler werden. Sicher, schnell und am besten unabhängig. Gleichzeitig kommen Technologien von internationalen Anbietern, Zuständigkeiten verteilen sich auf Land, Bund und Europa und ohne die Wirtschaft läuft ohnehin wenig. Klingt kompliziert? Ist es leider auch.

In dieser Folge von Dialogforum Digital spricht Dr. Sebastian Leder mit zwei Menschen, die genau an diesen Schnittstellen arbeiten: Stefan Krebs, bis vor Kurzem CIO/CDO und Beauftragter der Landesregierung für Informationstechnologie in Baden-Württemberg, und Reinhard Geigenfeind, Partner bei BearingPoint mit Schwerpunkt auf Public Sector und IT-Transformation. Zwei Perspektiven, eine ziemlich große Frage: Wie bleibt der Staat digital handlungsfähig, wenn niemand die Digitalisierung allein kontrolliert?

Wir sprechen über Baden-Württemberg, Berlin und Brüssel, über Staat und Privatwirtschaft, technologische Abhängigkeiten und einen mitteleuropäischen Wirtschaftsraum, der digital enger zusammenrücken muss. Was muss der Staat selbst beherrschen? Wo braucht er starke Partner? Und wann wird aus dem Wunsch nach Unabhängigkeit eine teure Illusion?

Die Folge macht deutlich: Digitale Souveränität heißt nicht, jede Technologie selbst zu bauen und sich vom Rest der Welt abzuschotten. Entscheidend ist, auch unter Druck wählen, entscheiden und handeln zu können. Dafür braucht es belastbare Strukturen, kluge Partnerschaften und mehr Mut zur gemeinsamen Richtung, über Ressorts, föderale Ebenen und Landesgrenzen hinweg.

Denn am Ende ist nicht entscheidend, ob der Staat alles selbst kann. Sondern ob er weiß, was er können muss.

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Episode 13: „Warum die Welt kein Excel ist: Komplexität, KI und das Ende der einfachen Antworten"

Juni 2026

Die Welt wird komplexer. Diesen Satz hat jeder schon hundertmal gehört, meistens als Floskel, oft als Ausrede. Aber was heißt das eigentlich? Und warum reicht es nicht mehr, einfach noch ein Tool, noch ein Modell oder noch eine Strategieebene draufzulegen?

In dieser Folge von Dialogforum Digital spricht Sebastian Leder mit zwei Menschen, die Komplexität nicht nur erleben, sondern sie erforschen: Prof. Dr. Christian T. Haas, der vom Gehirn und menschlichem Verhalten kommt, und Dr. Fabian Braesemann, der vom Oxford Internet Institute aus auf Daten, Märkte und KI schaut. Zwei Perspektiven, ein gemeinsames Thema: Wie funktionieren Systeme, in denen alles mit allem zusammenhängt?

Es geht um Staus, Bahnverspätungen, Arbeitsmärkte, künstliche Intelligenz und am Ende immer wieder um den Menschen. Warum entscheidet ein Mensch trotz identischer Daten anders als ein anderer? Warum lösen kleine Auslöser manchmal riesige Effekte aus? Und warum scheitert große Politik so oft an einem ganz banalen Bottleneck?

Die Folge zeigt, dass Komplexität nichts ist, vor dem man kapitulieren muss. Sie ist kein Endgegner, sondern ein Spielfeld. Wer ihre Muster versteht, erkennt, wo wenige gezielte Eingriffe mehr bewirken als jeder Masterplan, und warum Steuerung heute eher Gärtnern als Konstruieren heißt.

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Episode 12: „Verwaltung 2030: Vom Antrag zum echten Service“

Mai 2026

In dieser Episode spricht Dr. Sebastian Leder mit Matthias Pröfrock aus der landespolitischen Verwaltung Baden-Württemberg und Stefan Gasslitter, Generaldirektor des IT-Dienstleisters der Autonomen Provinz Südtirol, über die digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung. Gemeinsam blicken sie auf zwei unterschiedliche Verwaltungswelten: auf die föderal geprägte Struktur Deutschlands mit starken kommunalen Zuständigkeiten und gewachsenen Registerlandschaften sowie auf die stärker zentralisierte Perspektive Italiens, in der nationale Dateninfrastrukturen und digitale Verwaltungsdienste bereits andere Möglichkeiten eröffnen.

Im Mittelpunkt steht die Frage, warum Digitalisierung nicht bei der elektronischen Abbildung bestehender Formulare, Akten und Zuständigkeiten stehen bleiben darf. Das Gespräch zeigt, wie sehr moderne Verwaltung von einem klaren Zielbild abhängt: Soll der Staat lediglich schneller werden oder muss er grundlegend anders funktionieren? Diskutiert werden zentrale Register, digitale Identitäten, Once-Only-Prinzipien, proaktive Verwaltungsleistungen, Künstliche Intelligenz und neue Service-Modelle, die Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen nicht mehr durch Zuständigkeiten führen, sondern von ihren konkreten Lebenslagen und Bedürfnissen ausgehen.

Dabei wird deutlich, dass digitale Transformation weit über Technologie hinausreicht. Föderale Strukturen, Datenschutz, Datenqualität, Aufgabenkritik und Change Management prägen den Weg ebenso wie Cloud-Infrastrukturen, digitale Zwillinge oder KI-gestützte Unterstützung in der Verwaltung. Am Beispiel Südtirols wird sichtbar, wie proaktive Services, KI-unterstützte Anlaufstellen und eine stärkere Nutzung vorhandener Daten Verwaltung entlasten und zugleich näher an die Menschen bringen können. Zugleich macht die deutsche Perspektive deutlich, wie anspruchsvoll es ist, bestehende Zuständigkeiten, Register und Verwaltungslogiken in eine wirklich digitale Architektur zu überführen.

Eine Episode über den Staat im digitalen Zeitalter, über die Spannung zwischen föderaler Vielfalt und digitaler Skalierung, über Verwaltung als Service und über die Frage, wie Europa seine Handlungsfähigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und demokratische Legitimation in einer Zeit tiefgreifender technologischer und geopolitischer Veränderungen sichern kann.

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Episode 11: „Der digitale Staat ist kein IT‑Projekt“

April 2026

Digitale Verwaltung zeigt sich selten dort, wo über sie öffentlich gesprochen wird. Sie zeigt sich in Steuerungsentscheidungen, in institutionellen Routinen, in der Art, wie Verantwortung verteilt wird und darin, wie viel Veränderung ein System zulässt, das zugleich verlässlich bleiben muss.

Diese Episode von Dialogforum Digital handelt von genau dieser Ebene unterhalb der sichtbaren Digitalprojekte. Sie widmet sich Verwaltungsmodernisierung nicht als Werkzeugfrage, sondern als struktureller Herausforderung staatlicher Organisation.

Gemeinsam mit Dr. Stephan Rohde (Sächsische Staatskanzlei) und Dr. Anselm Geiger (Senat des Landes Berlin) wird sichtbar, wie tief die digitale Transformation in Fragen von Führung, Governance, Kultur und Risiko hineinreicht. Im Gespräch treten Spannungen zutage: zwischen Stabilität und Anpassungsfähigkeit, zwischen politischer Steuerung und operativer Realität, zwischen Transparenzanspruch und notwendiger Begrenzung von Offenheit.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle der Verwaltung jenseits des reinen Modernisierungsobjekts. Diskutiert wird, wie öffentliche Institutionen unter digitalen Bedingungen selbst zu Akteuren von Entwicklung, Innovation und gesellschaftlichem Transfer werden können und welche institutionellen Voraussetzungen dafür fehlen oder neu gedacht werden müssen.
Die Folge zeigt Verwaltung als das, was sie im Kern ist: ein System, das unter neuen technischen Bedingungen seine eigene Logik, Verantwortung und Handlungsfähigkeit immer wieder neu austarieren muss.

 

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Episode 10: „Zwischen Resilienz und Realität – wie Stromnetze digital sicher bleiben“

März 2026

In dieser Episode spricht Dr. Sebastian Leder mit Prof. Dr. Marian Margraf, Leiter der Secure‑Systems‑Engineering‑Gruppe an der Freien Universität Berlin und dem Fraunhofer AISEC, sowie Jens Langbecker, Leiter Systembetrieb bei TransnetBW, einer von vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern. Gemeinsam blicken sie auf die verborgene operative Welt hinter unserem Energiesystem – dort, wo Netzbetrieb, digitale Abhängigkeiten und Sicherheitsfragen ineinandergreifen, ohne dass darüber öffentlich viel gesprochen werden kann.

Im Mittelpunkt stehen jene Aspekte der Cybersicherheit, die nicht aus spektakulären Angriffen bestehen, sondern aus dem täglichen Ringen um Stabilität: Wie sichert man kritische Infrastruktur, wenn man gleichzeitig vorsichtig bleiben muss, um keine sensiblen Details preiszugeben? Welche Rolle spielen Zero‑Trust‑Konzepte, moderne Sicherheitsarchitekturen und technologische Entwicklungen – und wo wirken Forschungsperspektiven und Praxiswirklichkeit nebeneinander, ohne sich immer nahtlos zu treffen?

Das Gespräch zeigt, wie anspruchsvoll digitale Resilienz in einem Energiesystem geworden ist, das rund um die Uhr funktionieren muss. Und es macht deutlich, warum Cybersicherheit weit mehr ist als Technik: eine Frage von Kultur, Verantwortung und der Fähigkeit, Risiken zu verstehen, ohne sie zu dramatisieren.

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Episode 9: „Zwischen Alltag und Angriff – worüber wir bei Cybersicherheit selten sprechen“

Februar 2026

In dieser Episode spricht Dr. Sebastian Leder mit Dr. Michael Littger, Strategy Director des cyberintelligence.institute, und Christian Reschke‑Backhaus, Head of Marketing bei der secunet Security Networks AG, über jene Seiten der Cybersicherheit, die kaum Schlagzeilen machen – aber im Alltag enorme Wirkung entfalten können. Im Mittelpunkt stehen unsichtbare Risiken in Haushalten, Büros und IT‑Routinen sowie die reale Sicherheitslage von Hochschulen, Krankenhäusern und kommunalen Einrichtungen, die funktionieren müssen, oft jedoch mit knappen Ressourcen.

Das Gespräch öffnet den Blick über Technik hinaus: Was kostet ein europäisches „Sparmodell“, wenn geopolitische Unsicherheit zum Dauerzustand wird? Reicht es noch, Sicherheit als Projekt zu behandeln – oder braucht es ein neues, dauerhaftes Selbstverständnis? Und welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz zwischen strategischem Vorteil, neuem Risiko und einer veränderten Vorstellung von Privatsphäre?

Eine Episode, die Cybersicherheit als gesellschaftliche Zukunftsfrage begreift – verständlich, weitsichtig und nah am gelebten Alltag.

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Episode 8: „Arbeiten im digitalen Raum – was den IT-Arbeitsmarkt heute wirklich bewegt“

Januar 2026

In dieser Folge spricht Dr. Sebastian Leder mit Anja Olsok, Mitglied der Geschäftsleitung beim Bitkom e. V. und Geschäftsführerin der Bitkom Servicegesellschaft mbH, und Dr. Serge Linckels, Managing Director des Digital Learning Hub Luxembourg im Bildungs- und Jugendministerium Luxemburgs über die Kräfte, Trends und Spannungsfelder, die den digitalen Arbeitsmarkt prägen – sachlich, ohne Alarmismus, aber mit klaren Impulsen.

Im Fokus des Gesprächs:

  • Was bestimmt den heutigen IT‑Arbeitsmarkt? Welche Kräfte wirken zusammen?
  • Welche Weiterbildungen sind wirklich wirksam – für Beschäftigte und Unternehmen?
  • Was macht Arbeitgeber in der digitalen Wirtschaft attraktiv?
  • Wie verändert KI Rollenbilder und Kompetenzen – jenseits von Hype und Angst?
  • Wie global wird der Wettbewerb um Fachkräfte und was bedeutet das für Mitteleuropa?

Eine Episode für alle, die verstehen möchten, wie vielfältig und wandelbar der digitale Arbeitsmarkt geworden ist – und weshalb man ihn nicht mit einfachem Schwarz-Weiß-Denken erklären kann.

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Episode 7: „Zukunft denken – was bleibt, wenn Vorhersagen nicht funktionieren“

November 2025

In dieser Episode reflektiert Dr. Sebastian Leder gemeinsam mit zwei ausgewiesenen Zukunftsexperten – PD Dr. Bruno Gransche, Technikphilosoph am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Dr. Florian Klein, Co-Founder und Managing Partner des Foresight-Start-ups ananki.ai – über einen besonderen Vorbereitungsworkshop zum 10. Dialogforum der Future Forward Community.

Die drei greifen entscheidende Fragen des Austauschs erneut auf: Was ist „Zukunft“ eigentlich? Gibt es sie als feste Größe – oder ist sie ein Denkraum, den wir erst erzeugen? Wie unterscheiden sich vorhersageabhängige von vorhersageunabhängigen Systemen? Und wie interagieren menschliche und maschinelle Muster, wenn wir versuchen, Erwartung zu formulieren?

Ein Schwerpunkt des Gesprächs ist die Frage, wie man Sicherheit in der eigenen Vorstellungskraft gewinnt: Wie entstehen belastbare Szenarien? Wie bewertet man jene Signale – maschinell erkannt oder menschlich interpretiert –, die in das eine oder andere Szenario hineinragen?

Die Episode macht nicht den Versuch, Zukunft vorherzusagen – stattdessen widmet sie sich der Kunst, mit Ungewissheit zu arbeiten. Ein ruhiges, tiefes Gespräch, das Foresight als Denkdisziplin nahebringt und zeigt, warum sie gerade heute unverzichtbar ist.

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Episode 6: „Quantencomputing im Schatten von KI – warum die nächste Technologie-Revolution nicht übersehen werden darf“

September 2025

In der sechsten Episode spricht Dr. Sebastian Leder mit Dr. Patrick Gelß, Wissenschaftler am Zuse-Institut Berlin, und David Niehaus, Head of Commercialization bei Kipu Quantum. Das Gespräch beleuchtet den aktuellen Stand der Quantencomputer-Technologie: Wo stehen wir heute, wofür braucht man Quantencomputer, und welche Aufgaben lösen sie besser als klassische Rechner?

Im Zentrum steht auch die Frage der Aufmerksamkeitsökonomie: Während KI und große Sprachmodelle (LLMs) die Schlagzeilen dominieren, entwickelt sich Quantencomputing eher im Stillen weiter. Was bedeutet das für Wissenschaft, Wirtschaft und Politik – und welche Folgen hat es, wenn Europa diese Chance übersieht?

Diskutiert werden konkrete Anwendungsfelder in Forschung, Industrie und Verwaltung sowie die globalen Entwicklungen von den USA über Asien bis Europa. Besonders beleuchtet wird die strategische Dimension für Deutschland und Mitteleuropa: Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit Quantencomputing zum Pfeiler technologischer Souveränität werden kann?

Eine Episode mit klaren Impulsen für alle, die über den KI-Hype hinausdenken und den nächsten großen Technologiesprung verstehen wollen.

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Episode 5: „Die Zukunft der Gesundheitsversorgung: Digitale Innovationen, personalisierte Medizin und politische Herausforderungen in Deutschland“

August 2025

In der fünften Episode spricht Dr. Sebastian Leder mit Prof. Dr. Erwin Böttinger, Managing Director beim Wyss Center for Bio and Neuroengineering, und Dr. Markus Leyck Dieken, Executive Partner bei Die Brückenköpfe, über die digitale Transformation des Gesundheitswesens – mit besonderem Fokus auf internationale Vergleichsperspektiven, strukturelle Engpässe und strategische Weichenstellungen in Deutschland. Die Diskussion beleuchtet, wie weit die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung in Ländern wie den USA, Kanada oder Großbritannien bereits vorangeschritten ist – technologisch, gesellschaftlich und politisch – und warum Deutschland und Mitteleuropa dabei zunehmend ins Hintertreffen geraten. Wo genau liegen die Blockaden – in Regulierung, Föderalismus oder kultureller Skepsis?

Gemeinsam wird der brennenden Frage nachgegangen, welche Systeme und Rahmenbedingungen nötig sind, um aufzuholen – und welche konkreten Potenziale digitale Lösungen bieten: etwa für frühzeitige Diagnostik, personalisierte Therapien oder die Entlastung medizinischer Fachkräfte. Auch die Rolle von KI, elektronischen Patientenakten und versorgungsnaher Dateninfrastruktur wird thematisiert. Eine spannende Analyse mit klaren Impulsen für eine moderne, digital unterstützte Gesundheitsversorgung.

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Episode 4: „Wissenschaft und Wirtschaft: Die Brücke zwischen Forschung und industrieller Innovation“

Juli 2025

In der vierten Episode diskutiert Moderator Dr. Sebastian Leder mit PD Dr. Tim Conrad, Abteilungsleiter beim Zuse-Institut Berlin, und Dr. Werner Fragner, Leitung Unternehmenstechnologie bei der AMAG Austria Metall AG, über zentrale Fragen der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Im Fokus steht die Schnittstelle zwischen industriellem Innovationsbedarf und wissenschaftlicher Forschung: Wie lassen sich Herausforderungen aus der Praxis in die Forschung übersetzen – und umgekehrt, wie können wissenschaftliche Denkweisen, Prozesse und Erkenntnisse in der Wirtschaft wirksam werden? Welche Strukturen, Formate und Förderprozesse haben sich bewährt, um diese Verbindung langfristig tragfähig zu gestalten? Dabei geht es nicht nur um theoretische Modelle, sondern auch um bestehende Kooperationsformate, modulare Lösungsansätze und institutionelle Rahmenbedingungen – etwa im Kontext von Forschungsförderung, Technologietransfer oder anwendungsnaher Lehre.

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Episode 3: „Zwischen Kompass und Karte: Zukunft als Prozess“

Juni 2025

In der dritten Episode hinterfragt Moderator Dr. Sebastian Leder gemeinsam mit Prof. Dr. Caroline Rudzinski, Zukunftsforscherin und Professorin für strategisches Management an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, und Andreas Haar, Head of Digital Initiative Germany & Austria bei BNP Paribas, wie Unternehmen und Wissenschaft Zukunft denken – als datenbasierte Prognose oder visionäre Gestaltung. Im Gespräch werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Perspektiven beleuchtet. Diskutiert wird auch, wie kulturelle Prägungen unser Zukunftsbild formen und ob pragmatisches Planen oder visionäres Denken langfristig erfolgreicher ist. Im Zentrum steht die Umsetzung von Visionen: Braucht es feste Zielbilder oder flexible Strategien? Da sich Zukunft jeder festen „Vorhersage“ entzieht, ist es wichtig, sie aktiv zu begleiten.

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Episode 2: „KI im Unternehmen: Ethik, Verantwortung und Wettbewerbsfähigkeit“

Mai 2025

In der zweiten Folge thematisiert Moderator Dr. Sebastian Leder gemeinsam mit Dr. Bruno Gransche, Technikphilosoph und Zukunftsforscher beim KIT – Karlsruher Institut für Technologie, und Stephan Kaulbach, CTO Public Transport bei T-Systems, die ethischen Herausforderungen bei der Einführung von KI in Unternehmen. Im Fokus steht, wie KI langfristig integriert und verantwortungsvoll eingesetzt werden kann – trotz potenzieller Arbeitsplatzverluste und Strukturveränderungen. Auch globale Faktoren wie geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Konkurrenz werden betrachtet. Diskutiert wird zudem, wie Unternehmen ethische Standards wahren und gleichzeitig wettbewerbsfähig bleiben. Abschließend geht es um nachhaltige Nutzung von KI über den reinen Fortschritt hinaus – als Verbindung von Innovation und sozialer Verantwortung.

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Episode 1: „Die Zukunft der Beratung: Technologie – zentraler Treiber oder doch nur Begleiter des Wandels?“

April 2025

In der ersten Folge des Podcasts spricht Moderator Dr. Sebastian Leder mit Matthias Loebich, Managing Partner bei BearingPoint, und Matthias Röser, Globaler Leiter Technology bei BearingPoint, zu dem Einfluss moderner Technologien auf die Beratungsbranche. Gemeinsam diskutieren sie, ob Technologie der Haupttreiber des Wandels in der Beratung ist oder ob kulturelle und gesellschaftliche Faktoren eine ebenso zentrale Rolle spielen. 

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*Diese Episode wurde einmalig in englischer Sprache aufgezeichnet. Alle weiteren Episoden erfolgen auf Deutsch.

Schon bald folgen weitere spannende Episoden! Stay tuned!

 

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