Die Treasury-Abteilungen arbeiten derzeit auf Hochtouren. Behindert werden Treasurer dabei vor allem durch manuelle Prozesse. Doch die Digitalisierung ist nicht die einzige Stellschraube, an der CFOs drehen sollten.

Liquidität ist das Thema, das den CFO in einer Krise besonders beschäftigt. Deshalb rückten zuletzt vor allem die Treasury-Abteilungen wieder in den Fokus. Sie sind für das Cash Management und die Liquiditätssteuerung der Unternehmen zuständig. Wie in anderen Finanzabteilungen aus unserer Serie „CFO-Lehren“ fallen auch im Treasury veraltete und manuelle Prozesse in der Coronavirus-Krise negativ auf. (...)

Liquiditätsplanung rückt in den Fokus

Auch bei der Liquiditätsplanung zeigt sich Nachholbedarf. So rät etwa Alexander Odenthal, Corporate-Treasury-Experte bei der Unternehmensberatung Bearingpoint den Cash Forecast in Krisenzeiten häufiger und in kürzeren Abständen durchzuführen. „Das verbessert die Qualität des Forecasts.“ Auf längere Sicht sollte er zu einem automatisierten Prozess werden.

Zudem empfiehlt Odenthal nicht nur die Bankkontensalden und die erwarteten Zahlungseingänge und -ausgänge miteinzubeziehen, sondern auch Daten aus der Historie sowie externe Daten und Indizes, die einen Einfluss auf die Liquiditätsentwicklung des Unternehmens haben könnten. Dazu zählen etwa der ifo-Geschäftsklimaindex, führende Wertpapierindizes oder Indizes, die politische und wirtschaftliche Stabilität messen.

Lesen SIe den vollständigen Artikel "CFO-Lehren: Das Treasury krisenfest machen" erschienen im Finance Magazin am 21. August 2020.

Suche
Toggle location