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Im Zuge der Finanz­krise konfron­tierten Regulie­rungs­be­hörden Banken und Versi­che­rungs­un­ter­nehmen mit neuen Compliance-Vorschriften. Ziel war, das Finanz­system insge­samt sicherer zu machen. Die Zeitin­ter­valle für Reportings wurden von Monats­ebene auf Wochen­ebene verkürzt. Zudem sind Daten­an­fragen nun granu­larer, da die Krise die Bedeu­tung von quali­tativ hochwer­tigen, aktuellen und vergleich­baren Daten im globalen Finanz­netz­werk verdeutlichte.

Vorde­fi­nierte Melde­for­mu­lare höchst ineffi­zient

Laut einer aktuellen Studie des Bearing­Point Insti­tute könnten die Bestre­bungen zur Wieder­her­stel­lung des Vertrauens in das Finanz­system umsonst sein, wenn das herkömm­liche Reporting-Modell, basie­rend auf vorde­fi­nierten Melde­for­mu­laren, nicht verworfen und durch einen modernen, digitalen aufsichts­recht­li­chen Ansatz ersetzt wird. Während sich der Prozess in den letzten Jahren in Richtung online verla­gerte, ist die Methodik nach wie vor formu­lar­ba­siert. Die Studi­en­au­toren bezeichnen diese Methodik als höchst ineffi­zient, da sie regula­to­ri­sche Ziele zur Stärkung der Banken-Solidität behin­dere. Durch die aktuelle Vorge­hens­weise kann nicht die Geschwin­dig­keit erreicht werden, die zur präzisen aufsichts­recht­li­chen Überwa­chung nötig wäre.

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