Das Thema Klima- und Umweltschutz steht in der Finanzbranche ganz oben auf der Agenda. Aber ihre Kunden haben die Banken noch nicht überzeugt.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz dominieren die politische und die gesellschaftliche Diskussion. Auch in der Finanzbranche gibt es derzeit kaum ein wichtigeres Thema, wenn es um die Entwicklung neuer Produkte geht.

Bei vielen Kunden hört die Liebe zur Nachhaltigkeit allerdings offenbar auf, wenn es um das eigene Portemonnaie geht. Das belegt eine aktuelle Yougov-Umfrage, die im Auftrag der Unternehmensberatung Bearing Point in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt wurde.

Fast 70 Prozent der Deutschen sind demnach nicht bereit, einen Aufschlag auf die Kontoführungsgebühren in Kauf zu nehmen, wenn ihre Bank dafür im Gegenzug verstärkt in ökologisch nachhaltige Projekte investieren würde. Nahezu die Hälfte der Befragten gab zudem an, auf keinen Fall die Bank wechseln zu wollen, wenn das andere Geldhaus ein ökologisch nachhaltigeres Produktangebot bieten würde.

Lesen Sie den vollständigen Artikel "Deutsche Bankkunden wollen für Nachhaltigkeit nicht draufzahlen" erschienen beim Handelsblatt am 13. Februar 2020.

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