Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau hat in der Vergangenheit seine Wettbewerbsposition erfolgreich verteidigen können. Zunehmender Wettbewerbsdruck in Asien, ein rapider technologischer Wandel (insbesondere in Bezug auf den Anteil an Software) und neue technologische Wettbewerbsfelder, z.B. digitale Services, stellen die Branche aber vor große Herausforderungen. Der digitale Projektzwilling kann hier ein zentraler strategischer Baustein sein.

Die stark vom Mittelstand geprägte Industrie wird sich zukünftig noch mehr behaupten und ihre Alleinstellungsmerkmale vor dem Hintergrund eines gerade stattfindenden großen Generationswechsels bei ihren Ingenieuren und Fachkräften fortentwickeln und verteidigen müssen. Die Realisierungskompetenz im Engineer-to-Order Projektgeschäft zu wahren und Projekte „in-budget“ und „in-time“ abzuschließen, wird genauso Fokusthema sein müssen, wie den kommerziellen Erfolg durch ein professionalisiertes Angebots- und Lösungsmanagement sicherzustellen. Der End-to-End Gesamtprozess muss an diesen Zielen ausgerichtet sein, um dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau zu ermöglichen, auch weiterhin im globalen Wettbewerb zu bestehen. Der digitale Projektzwilling birgt ein hohes Digitalisierungspotential für Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus, die im erheblichen Maße Projektgeschäft abwickeln. Er bietet einen Weg, wettbewerbsfähig Engineer-to-Order abzuwickeln und dabei Transparenz über Kosten und technischen Projektfortschritt, Risikomanagement, Knowledge Management und „Collaboration“ mit Kunden, Dienstleistern und Lieferanten zu ermöglichen.

Lesen Sie den vollständigen Artikel "Mit dem digitalen Projektzwilling die Digitalisierung meistern", der am 20. Dezember 2019 als Special im Manager Magazin erscheint.

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