Nachhaltigkeit bleibt auch in Zeiten der Corona-Pandemie ein relevantes Thema für die Finanzbranche. Das ökologische Bewusstsein der jüngeren Generation und die Politik der Europäischen Union geben den Kurs in Richtung Nachhaltigkeit vor.

Die Corona-Krise hat die Themen Nachhaltigkeit und Sustainable Finance etwas in den Hintergrund gedrängt. An der Relevanz des Themas hat sich aber nichts geändert. Eine Befragung von BearingPoint unter mehr als 30 Branchenexperten in der Hochphase des Lockdowns zeigt, dass die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Markt  für Sustainable Finance wohl eher gering ausfallen. Der Großteil der Institute halte an nachhaltigen Themen und den damit einhergehenden Umsetzungsaktivitäten weiterhin fest. Auch wenn die aktuelle Situation nachhaltige Maßnahmen etwas entschleunige, ändere dies in Augen der Finanzinstitute nichts an deren Notwendigkeit.

Die Studie zeigt, dass die Mehrheit der Befragten um die Bedeutung von Nachhaltigkeit, auf Finanzierungs- wie auf Investmentseite, für zukünftige Services und Produkte weiß. Gerade aufgrund des steigenden Interesses der jüngeren Generation an nachhaltigen Themen seien Finanzinstitute schlecht beraten, jetzt in alte Muster zurückzufallen. Yvonne Quint, Partnerin bei BearingPoint, rät der Finanzindustrie die Krise als Chance zu ergreifen, um nachhaltige Produkte zu entwickeln.

Infografik: Corona-Krise und Sustainable Finance

Die folgende Infografik gibt einen Überblick über die wichtigsten Ergebnisse der Befragung und den kurzfristigen Einfluss der Corona-Pandemie auf Sustainable Finance:

Lesen Sie den vollständigen Artikel "Trotz Corona-Krise: Sustainable Finance bleibt relevant – Infografik" erschienen auf "Der Bank Blog" am 12. August 2020.

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