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Deutschland steht vor einem tiefgreifenden Umbau seiner Energieversorgung. Die fundamentalen Änderungen in den regulatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stellen die Energieversorgungsunternehmen (EVU) vor vielschichtige Herausforderungen.

Den aktuellen politischen Diskussionen folgend, werden nach der im Vorjahr beschlossenen Laufzeitverlängerung die deutschen Kernkraftwerke stufenweise bis 2021/2022 abgeschaltet (AtG). Damit einhergehend stellen sich Forderungen nach einem massiven Ausbau erneuerbarer Energien (EEG) wie auch den für den Transport notwendigen Netztrassen. Das bedeutet einen Balanceakt zwischen hohen Investitionen für den technischen Ausbau, dem Kampf um etwaige Fördermittel, einer angepassten Preis- und Tarifpolitik sowie erhöhten Kostenbestandteilen (Abschreibungen, Rekultivierung und Brennelementesteuer etc.). Darüber hinaus verschärfen weitere Themen wie Smart Grids, der Ausbau dezentraler Netze sowie der Ausbau von Speichermöglichkeiten bei der Energie-Einspeisung die Ergebnissituation und den Handlungsdruck der EVU.

Veröffentlichung in "Controller Magazin", Ausgabe 1, Januar/Februar 2012.

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