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Anforderungen an Compliance-Management steigen 
BearingPoint-Studie zeigt: Unternehmen haben Relevanz erkannt / Nachholbedarf in der IT-Unterstützung

Frankfurt am Main, 15. Dezember 2010 – Aufgrund strengerer gesetzlicher Vorgaben und regulatorischer Standards werden Unternehmen künftig verstärkt investieren, um den Anforderungen des Compliance-Managements gerecht zu werden. Laut einer aktuellen, branchenübergreifenden Studie der Management- und Technologieberatung BearingPoint rechnen 65 Prozent der Befragten bis 2015 mit steigenden bis stark steigenden Ausgaben, um ihr Compliance-Management entsprechend anzupassen. Investitionsbedarf besteht vor allem in den Bereichen Marketing, Vertrieb / Kunden, Risikomanagement, Treasury und IT. Für den Großteil der Befragten ist Compliance-Management inzwischen ein fester Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie. Mehr als die Hälfte (59 Prozent) hat bereits eine eigenständige Compliance-Abteilung etabliert.

Nachholbedarf besteht IT-basierten Automatisierung des Bei Überprüfung festgelegter Richtlinien führen 58 befragten manuelle Kontrollen ohne systemische Unterstützung durch. 19 Befragten stellen Compliance-Richtlinien noch immer in Papierform zur Verfügung, lediglich 27 Vorgaben zentral elektronisch hinterlegt und 54 kombinieren beide Varianten im Rahmen ihres Compliance-Managements. Immerhin haben bereits zwei Drittel der Unternehmen vor bis drei Jahren ein entsprechendes IT-System eingeführt, 30 Prozent planen den Ausbau oder die Implementierung solcher Systeme.

„Das zunehmende Aufkommen an Neu-Regelungen macht es erforderlich, Vorgaben und Prozesse öfter und schneller anzupassen. Das zwingt die Unternehmen, künftig ein noch stärkeres Augenmerk auf das Thema Compliance zu legen und Prozesse effizienter und transparenter zu gestalten“, sagt Dieter Steinhüser, Senior Manager bei BearingPoint und Autor der Studie. „IT-gestützte Automatisierung ist dabei essenziell. Wer Compliance-Management nur als Insellösung und ohne Struktur betreibt, riskiert langfristig Sicherheitsverletzungen, erhebliche Zusatzkosten, Imageschäden und letztendlich auch seine Wettbewerbsfähigkeit“, ergänzt Oliver Engelbrecht, Director bei BearingPoint.

Die vollständige Studie „Agenda 2015: Compliance als stetig wachsende Herausforderung“ ist unter http://www.bearingpoint.de/ abrufbar. 

BearingPoint

BearingPoint berät Unternehmen und Organisationen in den Bereichen Commercial Services, Financial Services und Public Services bei der Lösung ihrer dringendsten und wichtigsten Aufgaben. In enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Kunden definieren BearingPoint-Berater anspruchsvolle Ziele und entwickeln Lösungen, Prozesse und Systeme entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dies bildet die Grundlage für einen außerordentlichen Beitrag zum Geschäftserfolg – und eine außergewöhnliche Kundenzufriedenheit. Seit der Übernahme durch seine Partner im Rahmen eines Management Buy-Out ist BearingPoint eine unabhängige Unternehmensberatung, die Unternehmertum sowie Management- und Technologiekompetenz auf einzigartige Weise vereint. Das Unternehmen beschäftigt rund 3.200 Mitarbeiter in 14 europäischen Ländern. Das Unternehmen hat europäische Wurzeln, agiert aber global.

Für weitere Informationen: http://www.bearingpoint.com/ und http://www.bearingpoint.de/ 

Pressekontakt

Mike Kronfellner
BearingPoint GmbH
Tel. +49 89 54033-7070
mike.kronfellner@bearingpoint.com

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