Suche
Toggle location

Berlin, 26. Januar 2012 – Wer hätte vor zehn Jahren gedacht, dass einmal die Adressvorräte im Internet aufgebraucht sein würden? Nun ist das mit dem bisherigen Standard IPv4 beinahe schon Realität. Um neue Anwendungsfelder wie Internet der Dinge, Internet der Dienste oder auch Smart Home zu erschließen, ist ein neuer Evolutionsschritt notwendig. Für die Sicherung des Wirtschafts- und Technologiestandorts Deutschland ist deshalb eine zügige und konsequente Einführung des Internetprotokolls IPv6 ein wesentlicher Faktor. Bei dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie am 26. Januar 2012 in Zusammenarbeit mit der Management- und Technologieberatung BearingPoint (www.bearingpoint.com) veranstalteten Workshop „Das Internetprotokoll Version 6 (IPv6) – Chancen und Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Deutschland“ diskutierten Experten aus Industrie, Forschung und Verbänden über Entwicklungstendenzen und Handlungsoptionen von IPv6.

„Durch die weltweite Einführung des neuen Internet-Übertragungsstandards wird es tiefgreifende Veränderungen für viele Bereiche der Internetwirtschaft und der Informations- und Telekommunikations-Branche geben, werden sich Chancen für neue Geschäftsmodelle eröffnen, aber auch neue Herausforderungen z. B. für den Datenschutz oder die IT-Sicherheit zu bewältigen sein“, machte Staatssekretär Kapferer zu Beginn seines Einführungsstatements deutlich. Mit der Umstellung auf IPv6 entstünden allerdings nicht nur in der Internetwirtschaft neue Wachstumsmöglichkeiten, sondern vor allem auch in klassischen Industrien wie Maschinen- und Autobau. Erahnbar wird die Bandbreite der neuen Anwendungsfelder, wenn man sich vergegenwärtigt, welche Veränderungen allein die Vorstufe zum Internet der Dinge bewirkte, wie die automatische Identifikation mittels RFID respektive mittlerweile gängiger Funktionsweisen wie Paketnachverfolgung oder automatische Druckpatronenbestellung. Ziel des Workshops war deshalb auch, im Expertenkreis aus Wirtschaft und Wissenschaft darüber zu beraten, wie sich die Potentiale des neuen Internetprotokolls für deutsche Unternehmen konkret nutzen lassen.

BearingPoint und das Fraunhofer-Institut Fokus werden die Ergebnisse des Workshops mit Handlungsempfehlungen für das weitere Vorgehen in einem Abschlussbericht zusammenfassen.

Über BearingPoint

BearingPoint berät Unternehmen und Organisationen in den Bereichen Commercial Services, Financial Services und Public Services bei der Lösung ihrer dringendsten und wichtigsten Aufgaben. In enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Kunden definieren BearingPoint-Berater anspruchsvolle Ziele und entwickeln Lösungen, Prozesse und Systeme entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dies bildet die Grundlage für einen außerordentlichen Beitrag zum Geschäftserfolg – und eine außergewöhnliche Kundenzufriedenheit. Seit der Übernahme durch seine Partner im Rahmen eines Management Buy-Out ist BearingPoint eine unabhängige Unternehmensberatung, die Unternehmertum sowie Management- und Technologiekompetenz auf einzigartige Weise vereint. Das Unternehmen beschäftigt rund 3.200 Mitarbeiter in 15 Ländern. Das Unternehmen hat europäische Wurzeln, agiert aber global.

Für weitere Informationen: www.bearingpoint.com

Pressekontakt

Alexander Bock
Manager Communications
Tel. +49 89 540338029

Weitere Pressemitteilungen