Kindergeld schnell und ohne Behördengang direkt nach der Geburt im Krankenhaus beantragen: Mit dieser Idee gewinnt die Hamburger Senatskanzlei den Publikumspreis des diesjährigen eGovernment-Wettbewerbs. Die Bundesagentur für Arbeit und die Stadt Duisburg belegen mit einem innovativen Auszahlschein und einem Smart-City-Vorhaben Platz zwei und drei.

Berlin, 13. September 2019 – „Kinderleicht zum Kindergeld“ – mit diesem Projekt hat die Senatskanzlei Hamburg den Publikumspreis des 18. eGovernment-Wettbewerbs gewonnen. Es soll Eltern ermöglichen, durch eine intelligente Zusammenarbeit zwischen Behörden bereits im Krankenhaus einfach und schnell die Geburt eines Kindes anzumelden und Kindergeld zu beantragen. „Kinderleicht zum Kindergeld“ gewann bereits in der Jury-Auswahl des eGovernment-Wettbewerbs den Preis für das „Beste Kooperationsprojekt“ sowie den Sonderpreis des Chefs des Bundeskanzleramts.

Jon Abele

Die weitere Auszeichnung mit dem Publikumspreis für das Projekt der Hamburger Senatskanzlei zeigt, wie sehr wir alle durch die Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen profitieren können. Gerade die alltäglichen Behördenkontakte sind es, die mithilfe neuer Technologien zukünftig schnell und unkompliziert über die Bühne gehen können – und unser Leben so ungemein erleichtern.

Jon Abele, Partner und Leiter Public Services bei BearingPoint

Den zweiten Platz beim Publikumspreis belegte die Bundesagentur für Arbeit mit ihrem Projekt „CashBA“, einem neutralen und diskriminierungsfreien Auszahlschein mit Barcode für Leistungsempfänger. Bronze erhielt die Stadt Duisburg für das Projekt „Smart City Duisburg“, in dessen Rahmen zum Beispiel smarte Verkehrslösungen oder die Digitalisierung des Parksystems in der Stadt umgesetzt werden sollen.

Die Verleihung des Publikumspreises fand im Rahmen des 24. Ministerialkongress „Next Generation Government“ der Management- und Technologieberatung BearingPoint am Donnerstag in Berlin statt. Bis zum 2. August hatten über 3.500 Bürgerinnen und Bürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für ihren Favoriten abgestimmt.

Über den eGovernment-Wettbewerb

Der Wettbewerb der Management- und Technologieberatung Bearingpoint und des Technologieanbieters Cisco zeichnet innovative und mutige Projekte zur Verwaltungsmodernisierung im deutschsprachigen Raum aus. Zum breiten Themenspektrum des Digitalisierungswettbewerbs zählen unter anderem der Einsatz von Robotics und Künstlicher Intelligenz bei Verwaltungsvorgängen, die Nutzung der Chancen durch das Internet der Dinge, die Schaffung leistungsfähiger und sicherer IT-Architekturen ebenso wie Prozessveränderungen, Programme zur Gewinnung qualifizierten Personals, Veränderungsmanagement und intensivere Kooperationen zwischen den Behörden. In insgesamt sechs Kategorien sowie einem zusätzlichen Sonderpreis des Chefs des Bundeskanzleramtes werden Projekte von einem unabhängigen Expertenstab bewertet und prämiert. Über die Verleihung des Publikumspreis entscheidet ein Online-Voting.

Über BearingPoint

BearingPoint ist eine unabhängige Management- und Technologieberatung mit europäischen Wurzeln und globaler Reichweite. Das Unternehmen agiert in drei Geschäftsbereichen: Der erste Bereich umfasst das klassische Beratungsgeschäft; Business Services als zweiter Bereich bietet Kunden IP-basierte Managed Services über SaaS hinaus; im dritten Bereich stellt BearingPoint Software-Lösungen für eine erfolgreiche digitale Transformation, Advanced Analytics und regulatorische Anforderungen bereit und entwickelt gemeinsam mit Kunden und Partnern neue, innovative Geschäftsmodelle. Das globale Netzwerk von BearingPoint mit mehr als 10.000 Mitarbeitern unterstützt Kunden in über 75 Ländern und engagiert sich gemeinsam mit ihnen für einen messbaren und langfristigen Geschäftserfolg.

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Pressekontakt

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