März 2021

Unternehmen, die unterstützt durch einen Chief Data Officer (CDO) ihre strategischen Entscheidungen treffen, legen mehr Gewicht auf das Kundenerlebnis und treiben das Umsatzwachstum voran. BearingPoints CDO-Umfrage gibt Einblicke in die Gründe für die Ernennung von CDOs, ihre Rolle und Verantwortlichkeiten, die Struktur und Arbeitsweise der CDO-Offices, ihren Entwicklungsstand und ihre größten Herausforderungen.

Die Rolle des CDOs

Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die meisten Unternehmen ihre Data & Analytics-Experten gezielt einsetzen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und Herausforderungen im Data Governance-Bereich zu bewältigen.

In der Konsumgüter- und Produktionsindustrie ernennen Unternehmen CDOs vor allem mit dem Ziel, fundierte Geschäftseinblicke mit Hilfe von Datenauswertungen zu gewinnen. Diese Branchen arbeiten typischerweise unter stark wettbewerbsorientierten Bedingungen mit niedrigen Margen. Hier sind Produkt- und Prozessinnovationen von größter Bedeutung, um konkurrenzfähig zu bleiben. Dahingegen werden in der Finanzbranche und dem öffentlichen Dienstleistungssektor CDO-Offices mit dem Ziel eingeführt, die Einhaltung von gesetzlichen Normen sicherzustellen und die daraus resultierenden Anforderungen an das Datenmanagement zu erfüllen.

CDOs konzentrieren sich in erster Linie darauf, unterschiedlichsten Fachbereichen Zugriff auf die jeweils richtigen Daten zu ermöglichen, sie bei Data Governance und Compliance-Prüfungen zu unterstützen und bei der Bewertung von Analyseplattformen zu helfen. Ihren externen Kunden bieten sie meist Beratungs-Dienstleistungen an.

Datenkompetenz als größte Herausforderung für den CDO

Die Umfrage bestätigt die allgemeine Kommunikationsherausforderung zwischen fachlichen und technischen Stakeholdern in Unternehmen: Wenn es darum geht, den Wert von Data & Analytics zu steigern, gaben 65% der Befragten an, dass ein Mangel an unternehmensweiter Datenkompetenz die größte Herausforderung für CDOs ist. Auch kulturelle Widerstände gegen Veränderungen (56%) und Fachkräftemangel (49%) sind große Hürden.

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