Kunden sind bereit, für jene Erfahrungen, die als wichtig und bedeutsam angenommen werden, einen Mehrpreis zum Produkt zu zahlen. Im Kern sind dies jene Erfahrungen, die für den Kunden einen wahrgenommenen Wert haben.

Die alljährliche Weihnachtsumfrage des IIHD | Instituts und BearingPoint liefert genauere Ergebnisse über das aktuelle Konsumentenverhalten im Weihnachtsgeschäft und ermittelt das noch freie Umsatzpotenzial der Deutschen in den Vorweihnachtswochen. 

Für die zweite Ausgabe des „Holiday Newsletter“ haben wir auch in diesem Jahr eine Konsumentenbefragung zum Status des Weihnachtsgeschäfts 2018 durchgeführt. Die Befragung erfolgte am zweiten Adventswochenende in 20 deutschen Großstädten.

Die diesjährige Umfrage verdeutlicht, dass für die beiden verbleibenden Wochen bis zum Weihnachtsfest 2018 ein Zuwachs der Umsätze, die vorwiegend im stationären Handel realisiert werden, erwartet werden kann. Zwar ist die Tendenz zum späten Weihnachtskauf in diesem Jahr nicht so stark ausgeprägt wie in den Vorjahren, dennoch verbleiben für die beiden letzten Wochen bis Weihnachten noch knapp 38 Prozent des Umsatzpotenzials. Das Kundenbedürfnis nach Atmosphäre und Erlebniseinkäufen verstärkt die Entwicklung hin zu stationären Einkäufen unmittelbar vor dem Fest. Aus Sicht der Händler gilt es, ihre Werteversprechen und Kernkompetenzen auszuspielen, um das verbleibende Umsatzpotenzial zu realisieren.

Der Effizienzgedanke beim Einkauf überwiegt. Dies gilt sowohl für eher online (75 % wichtig) als auch für eher stationär (62 % wichtig) kaufende Kunden. Dabei geht die Zahlungsbereitschaft mit der empfundenen Wichtigkeit einher. Knapp die Hälfte der überwiegend online kaufenden Kunden sind bereit, einen höheren Preis für eine effiziente Online-Abwicklung zu zahlen. Offline sind immerhin noch über ein Drittel aller Kunden zum Zahlen eines Aufpreises bereit. Damit scheint der deutsche Kunde immer noch besonders effizienzorientiert zu sein. Für eine angenehme Atmosphäre, insbesondere beim Weihnachtseinkauf ist nur noch jeder vierte Kunde bereit, höhere Preise zu akzeptieren. Wenngleich sogar eine weihnachtliche Dekoration als wichtig vorausgesetzt wird, werden kaum Aufpreise für eine visuelle Unterhaltung und Generierung einer Weihnachtsstimmung akzeptiert. Nur 17 Prozent wären bereit, einen Aufpreis für eine visuelle Inszenierung von Filialen oder Online-Seiten zu akzeptieren.

Erfahren Sie mehr über das Weihnachtsgeschäft 2018 uns lesen Sie die zweite Ausgabe des diesjährigen „Holiday Newsletters“.

 

Über die Holiday Newsletter

BearingPoint und das IIHD | Institut verfolgen bereits seit vielen Jahren die Entwicklungen des Weihnachtsgeschäftes und fassen die Erkenntnisse in ihrer Publikationsreihe Holiday Newsletter zusammen.  Strategien, aktuelle Trends und Innovationen im Weihnachtsgeschäft werden analysiert und kommentiert.

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Wenn Sie mehr über diese Publikation erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Experten, die gerne von Ihnen hören.

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