Regulierungsbehörden, Großbanken und Finanzdienstleister beschäftigen sich zunehmend mit der Distributed-Ledger-Technologie, die vermutlich eine disruptive Veränderung an den Wertpapiermärkten herbeiführt.

Der Blockchain-Hype forciert Institute der Finanzwirtschaft immer stärker dazu, Vermögenswerte aller Art zu digitalisieren, um die beim Handel entstehenden Transaktionskosten zu senken. Erste Lösungen nutzen zur Reduzierung manueller Tätigkeiten bereits Blockchain-basierte Token bzw. zielen darauf ab, bestimmte Vermögenswerte in einem Distributed Ledger Netzwerk zur Verfügung zu stellen.

Im OTC-Derivatemarkt war in der Vergangenheit die Etablierung einer zentralen Clearingstelle, die als Vermittler in bilateralen Geschäften fungiert, eines der wichtigsten regulatorischen Ziele. Dies geschah im Wesentlichen, um die Markttransparenz zu erhöhen und Ausfallrisiken zu reduzieren. Sogenannte „Notare“ in Distributed Ledger Netzwerken, die an der Schnittstelle zwischen Vermögenswerten und Derivate Plattformen agieren, könnten einige Tätigkeiten des Clearinghauses übernehmen, und den Handel somit wieder teilweise dezentralisieren.

Aber können diese „Notare“ alle Aufgaben übernehmen, die derzeitig von zentralen Clearingstellen und anderen Backoffice-Einrichtungen ausgeführt werden? Haben Dezentralisierungseffekte eventuell negative Auswirkungen auf das Risiko, dass eine Gegenpartei ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt? 

Unser Whitepaper (in englischer Sprache) befasst sich mit zwei möglichen Szenarien (zentralisierte DLT - Systeme und dezentrale DLT - Systeme), die das Potenzial haben, auch den Derivatemarkt zu transformieren.

 

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