Zwei Jahre nach der ersten „Smarte Gesundheit“-Studie interessiert uns, was sich in der Zwischenzeit getan hat. Wie hat sich das Verhältnis der Deutschen zu Gesundheits-Apps, Wearables und Pflegerobotern verändert? Gab es Fortschritte oder vielleicht auch Rückschritte? Die aktuelle Studie gibt darüber Auskunft.

In den meisten Aspekten ist tatsächlich eine positive Entwicklung zu erkennen, dennoch sind es – von wenigen Ausnahmen abgesehen – keine Quantensprünge. Die Bevölkerung reagiert nach wie vor zögerlich auf die technischen und virtuellen Möglichkeiten der Gesundheit der Zukunft.

Die erwähnten Ausnahmen sind zum Beispiel die Nutzung von Smartphones, Tablets und Wearables zur Optimierung und Prüfung der eigenen Fitness. Diese Gadgets sind niedrigschwellig und leicht zugänglich. Sie passen zudem zum aktuellen Mediennutzungsverhalten. Ebenfalls auf der Gewinnerseite stehen OP-Roboter. Mittlerweile wäre knapp jeder Dritte bereit, sich unter ein Roboterskalpell zu legen.

Die Themen Datenschutz und Vertrauen treiben die Befragten noch immer um. Hier hat sich in den vergangenen zwei Jahren wenig getan, zeigen die Umfrageergebnisse. Haben Institutionen und Gesetzgeber verpasst, vertrauensstärkende Maßnahmen zu ergreifen und Aufklärungsarbeit zu leisten?

Immerhin ist ein leichter Rückgang bei den gefühlten Risikofaktoren einer Überwachung von Gesundheitsdaten zu erkennen.

Key Facts:

27%

nutzen ein Smartphone bzw. Tablet zur Optimierung ihrer Gesundheit über Apps.

   57%

würden eine App, bzw. Wearable nutzen, wenn die Sicherheit ihrer Daten vor dem Zugriff Dritter gewährt wäre.

   54%

befürchten, dass die Gesundheitsdaten nicht genügend vor dem Zugriff unbefugter Dritter geschützt wären.

 

    31%

 

wären bereit, sich von einem OP-Roboter operieren zu lassen (vorausgesetzt, die OP wäre genauso gut oder sogar besser
als von einem Menschen).

 

Wir haben die Umfrageergebnisse in einer Infografik für Sie zusammengefasst:

Die ausführlichen Studienergebnisse sowie die Infografik stehen hier zum Download bereit.

Wünschen Sie weitere Informationen?

Wenn Sie mehr über diese Publikation erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Experten, die gerne von Ihnen hören.

Toggle master download
Suche
Toggle location