Die Corona-Pandemie legt eklatante Defizite im Bereich der digitalen Bildung in Deutschland offen. BearingPoint und das Handelsblatt Research Institute (HRI) analysieren in ihrer neuen Studie die Baustellen der digitalen Schule und zeigen, wie es um die Digitalkompetenz von Lehrkräften und Schülerschaft bestellt ist. Zwar hat das digitale Lehren und Lernen während der Pandemie einen deutlichen Sprung in die richtige Richtung gemacht, doch in allen Bereichen des deutschen Bildungssystems gibt es noch enorme Defizite auf dem Weg ins digitale Schulzeitalter.

Die mangelnde Ausstattung an Digitalgeräten beispielsweise ist noch ein großer Hemmschuh: Selbst im Jahr 2021 kann laut Umfragen nicht einmal jede fünfte Schule allen Lehrkräften ein eigenes digitales Endgerät zur Verfügung stellen. Mehr als zwei Drittel der befragten Lehrerinnen und Lehrer gab 2020 selbstkritisch an, Defizite im Umgang mit digitalen Lernformaten zu haben. Digitaler Unterricht ist mehr als die Digitalisierung von Unterrichtsmaterialien. Wichtig ist somit vor allem auch die didaktische Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern.  Auch bezüglich der Digitalkompetenz der Schülerinnen und Schüler ist Deutschland international nur Mittelmaß. 

Die Politik muss ihre Hausaufgaben machen!

Es gilt anzuerkennen, dass die Digitalisierung im schulischen Kontext – soll sie Lern- und Bildungsprozesse von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen langfristig und nachhaltig positiv beeinflussen – nicht vergleichbar ist mit Digitalisierungsprozessen in anderen Unternehmen. Alle an diesem vielschichtigen Prozess Beteiligten – von der einzelnen Schule bis zum Schulministerium – bedürfen einer professionellen Begleitung, um mit dem rasanten digitalen Wandel in der Bildung Schritt zu halten. 

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