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Das Geschäft der Versicherungsgesellschaften basiert seit je her auf Daten. Die daraus resultierenden Einblicke werden zur Risikoeinschätzung genutzt, Preiskalkulationsmodelle erstellt oder zur besseren Einschätzung des Kunden eingesetzt. Auch wenn Versicherer auf verbesserte Analytik und auf einen erweiterten Pool an Datenquellen zurückgreifen können, um vorhandenes Geschäftsvolumen zu erhöhen, wachsen ihre Sorgen gegenüber neu in den Markt eintretende informationsgetriebenen Unternehmen wie Telekommunikationsanbietern und Einzelhändlern. Diese können in der Lage sein schneller zu handeln, als die traditionellen Anbieter.

 

Können Big Data und verbesserte Analytik für die ganze Versicherungsindustrie zerstörend sein? Versicherer schauen auf ihre datengesteuerten Geschäftsfähigkeiten und versuchen die Nutzung vorhandener und neuer Daten sowie die Analytik zu optimieren. Aktuelle Bemühungen beziehen sich auf pay-as-you-go Bezahlmodelle, kundenspezifische und individualisierte Produkte (zum Beispiel one-time insurance), erweiterte Kundeneinblicke und verbesserte Betrugsermittlung. Allerdings verzögert ein Teufelskreis die Bemühungen der Versicherungsgesellschaften, Innovationen einzuführen und zu wachsen.

 

Gestützt auf Kundenerfahrungen und Untersuchungen hat das BearingPoint Institute eine Basis für den Erfolg in Bezug auf Geschwindigkeit, Partnerschaften, offene Daten, Kompetenzen und Governance definiert. Basierend auf diesen fünf Säulen zeigen sich die Unterschiede im Denken und Handeln zwischen den „Anführern“ an der Spitze der Informationsrevolution bei den Versicherern und den 'Nachzüglern', die noch wichtige Schritte vor sich haben.

Link zum Artikel in Englisch: https://www.bearingpointinstitute.com/en/smart-insurer-embedding-big-data-corporate-strategy

  • Projektteam

    Thomas Gees, Samyr Mezzour, Claudio Stadelmann, Petra Monn, Lea Prantl und Nadine Pult von BearingPoint; Gordana Radmilovic und Laura Yorks von West Monroe Partners.

  • Danksagungen

    Die Autoren möchten allen danken, die Beiträge zur Umfrage geleistet haben. Insbesondere sind sie folgenden Befragten sehr dankbar, die sich damit einverstanden erklärten, zitiert zu werden:

    • Peter Münzenmayer, Leiter Big Data and Smart Analytics Centre, Swiss Re
    • Marc Schreiner, Leiter Innovation, Generali
    • David Castellani, Business Information Officer, New York Life
    • Kalpana Shah, Chef-Aktuarin, Hiscox
    • Stefano Biondi, Leiter Risikomanagement, Gruppo Mediolanum
    • Stefan Lindqvist, Teamleiter, Folksam
    • Matthew Thomas, Strategie- und Planungsdirektor, Ageas UKNotes

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