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Im Laufe der letzten Jahrzehnte sind viele Organisationen in Europa zunehmend von ihren Lieferanten abhängig geworden. Bei schwedischen Industriegesellschaften beispielsweise, war der „Anteil der Werteschaffung“ vor 20 Jahren noch bei 35 Prozent, d. h. 35 Prozent des Wertes wurde von Mitarbeitern innerhalb der Organisation geschaffen. Heute ist die Zahl nur noch bei annähernd 20 Prozent, da viele Unternehmen die Früchte der globalen Beschaffung geerntet haben.

Parallel dazu haben Organisationen den steigenden Druck bei Gewinnmargen wahrgenommen und diesen an ihre Lieferanten weiter gegeben und sie dadurch zu drastisch gesenkten Preisen getrieben. In Extremfällen führte dies bei den Lieferanten zur Geschäftsaufgabe, schaffte erhebliche Risiken und zusätzliche Betriebskosten. Da Lieferantenbeziehungen gewöhnlich durch die Einkaufsabteilung geprägt sind, haben andere Unternehmensbereiche keinen Einblick auf die Lieferanten und können nicht schnell genug reagieren, sollte es Probleme mit den Lieferanten geben.

Das Dilemma ist hierbei die Kosten gering zu halten, ohne jedoch das Ökosystem zu untergraben. Einige Organisationen schauen darauf, wie sie Beziehungen proaktiver führen können. Dabei wird zum Beispiel unter Einsatz bestimmter Messgrößen ein Frühwarnsystem etabliert, das Lieferanten, die in Schwierigkeiten geraten könnten, aufzeigt und passende Maßnahmen vorschlägt, bevor die Probleme zu ernsthaften Krisen werden können.

Link zum Artikel in Englisch: https://www.bearingpointinstitute.com/en/will-your-suppliers-turn-strategic-catastrophic

Video:

BearingPoint Institute - Will your suppliers turn from strategic to catastrophic?

 

  • Projektteam

    Sebastian Håkansson, Jonas Aronsson

  • Danksagungen

    Die Autoren danken ebenfalls James Rodger, Jörg Eschmann und Christian Feldmann von BearingPoint, die mit ihrem Fachwissen zum Thema beigetragen haben; Ludovic Leforestier und Thomas Clarke vom BearingPoint Institute für ihre großartige Unterstützung, kreative Ideen und ihre Überprüfung sowie Jon Collins von Inter Orbis und Michael Agar von Michael Agar Design. Die Autoren sind all den Führungskräften in ganz Europa dankbar, die ihre Einblicke für diese Studie mit uns geteilt haben.

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