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  • 21.06.2017

Vernetzung und Digitalisierung werden wesentliche Einflussfaktoren in der zukünftigen Entwicklung des Automobils sein. Nur: Wie geht das? Wie sieht sichere, verlässliche und stabile Software in der Automobilindustrie aus? Welche Assistenten helfen? Und welchen Nutzen hat der Käufer, dass er die beim Fahren erzeugten Daten den Herstellern, dem Handel bzw. Versicherungen und anderen zur Verfügung stellt – mit anderen Worten: Was wird und wenn ja, wie, anders als zuvor,  besser, sicherer und einfacher?

Seit vielen Jahren werden ab der oberen Mittelklasse Telematik-Dienste angeboten, von Basis-Telematik-Diensten wie Pannen-Anrufe und Ortung, über Live-Navigation bis hin zu Infotainment-Services, die allerdings bis in die Gegenwart kaum nachgefragt wurden. Auch viele Offline-Assistenten, die bereits seit Jahren breit verfügbar sind wie selbst-einparkende Fahrzeuge, wurden bisher nur wenig genutzt. Bis 2020 soll allerdings die Nachfrage nach solchen Funktionen sprunghaft ansteigen.

Unterstützend könnte dabei wirken, dass erwartet wird, dass lokal und offline im Auto verfügbare Künstliche Intelligenz und Sprachein- und -ausgabe immer besser werden und mit Assistentinnen wie Alexa, Cortana oder Siri die Handhabung solcher Dienste komfortabler machen. Aspekte, die zu klären wären sind daher u.a.

  • Wieviel Künstliche Intelligenz dürfen wir im Intelligenten Auto in den nächsten Jahren offline oder in der Cloud erwarten, und was kann sie überhaupt?
  • Sind die immer zahlreicheren Assistenz-Funktionen ein tragfähiger Kompensationsmechanismus für noch geringe Reichweiten von E-Autos?
  • Fahren die Connected Cars der Zukunft unterbrechungslos verlässlich breitbandig mit 5G real time vernetzt?
  • Welche Plattformen werden die Dienste der Zukunft anbieten, werden es proprietäre oder offene Plattformen, z.B. auf Basis von Free and Open Source Software (FOSS) sein?

Alles in allem, was heißt das für die Digitalisierung der Geschäftsmodelle in der Automobilindustrie? Welche neuen Player wird es geben – denn es könnten nicht nur klassische OEMs geeignete Angebote machen, sondern mit Alphabet, Apple & Co. auch weitere branchenfremde Unternehmen ihren Anteil an der Mobilitätsindustrie der Zukunft haben wollen.

Bei diesem Experten-Roundtable, den BearingPoint als Partner der Bitkom Akademie begleitet, sollen der Stand der Technologie, Geschäftsmodelle und wichtige Rahmenbedingungen aus sehr verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und diskutiert werden.

Bitte melden Sie sich direkt beim Veranstalter an. Die Teilnahmegebühr beträgt 190 Euro für Bitkom-Mitglieder, ansonsten 290 Euro. Veranstaltungsort ist München.

Die detaillierte Agenda zur Veranstaltung ist im Downloadbereich verfügbar.