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Mit der EU-Verordnung über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen (eIDAS) liegt nun seit rund zwei Jahren eine EU- und EFTA-weit einheitliche Vorgabe für vertrauenswürdige elektronische Geschäftsprozesse vor.

Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen:

  • Sind die Inhalte der eIDAS-Verordnung und damit verbundene Verpflichtungen bekannt?
  • Sind die Chancen und Herausforderungen der eIDAS bekannt?
  • Wie ist der Umsetzungsstand der Verordnung in Deutschland und welche Vertrauensdienste werden wie genutzt?
  • Inwieweit sind die Voraussetzungen für vollständig digitale Prozesse unter Nutzung der eIDAS geschaffen?
  • Welche Produkt- und Lösungsanbieter gibt es auf dem deutschen Markt?

Diesen und weiteren Fragen geht die vorliegende Umfrage unter Behörden und Unternehmen von BearingPoint und Fraunhofer FOKUS nach.

Die Nutzung der Vertrauensdienste gemäß eIDAS schafft Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit – Anfang bis Ende.  

Sichere digitale Geschäftsprozesse mit eIDAS

Vor diesem Hintergrund sind die Umfrageergebnisse teils alarmierend.

In rund der Hälfte der befragten Organisationen sind noch keine durchgehend elektronischen Geschäftsprozesse umgesetzt. Elektronische Vertrauensdienste werden - mit Ausnahme der QES - kaum eingesetzt. Zudem besteht ein ausgeprägtes Informationsdefizit trotz der zum Teil verpflichtenden Regelungen der eIDAS: 43 Prozent der Befragten sind die wesentlichen Inhalte der eIDAS bekannt, 17 Prozent kennen die Verordnung nach eigener Aussage nicht.

Digitalisierung? Mit Sicherheit! 

Zum September 2018 greifen die Vorgaben zur verbindlichen Anerkennung aller notifizierten eID-Systeme. Mit der Verpflichtung zur Zugangseröffnung für den neuen Personalausweis, wie er in nahezu allen E-Government-Gesetzen definiert ist, stellt sich die Maßgabe zur Annahme aller europäischen, notifizierten eID in Deutschland definitiv. Angesichts des ermittelten niedrigen Bekanntheitsgrads und Umsetzungsstands der Vertrauensdienste, besteht in Deutschland erheblicher Handlungsdruck, um in der Digitalisierung in Europa keine Nachteile zu erleiden. Die entsprechenden Produkte und Marktteilnehmer sind, wie die integrierte Marktanalyse zeigt, bereits umfassend vorhanden. Es gilt nur noch, den Schritt in eine vertrauenswürdige wie vor allem medienbruchfreie Digitalisierung zu gehen.

Als Maßnahmen zur Unterstützung auf diesem Weg sind denkbar:

Die ausführlichen Umfrageergebnisse, ein Praxisbericht "eIDAS in einer europäischen Bank" sowie eine aktuelle Marktübersicht stehen Ihnen im Downloadbereich zur Verfügung. 

BearingPoint und Fraunhofer FOKUS führten am 24. April einen Roundtable "eIDAS-ready?" durch. In Fachbeiträgen und Praxisberichten wurden unterschiedliche Perspektiven auf organisatorische und technische Aspekte elektronischer Vertrauensdienste sowie entsprechende Anwendungsfälle elektronischer Signaturen, Siegel oder Zeitstempel zusammengeführt. Abgerundet wurde das Programm durch eine Podiumsdiskussion, wie die eIDAS-Verordnung in der Breite Nutzen und Wirkung erzeugen kann. Bei Interesse an weiteren Veranstaltungen sowie an Information und Diskussion zu eIDAS kontaktieren Sie uns gerne: Steffen Tampe, Director bei BearingPoint.

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