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Im September 2013 haben der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) und die International Organization of Securities Commissions (IOSCO) die finalen Regelungen zu den Mindestanforderungen an Margin Requirements für nicht über zentrale Kontrahenten abgewickelte Derivatekontrakte veröffentlicht.  Die einheitlichen globalen Standards für die Margin Requirements wurden seit Oktober 2011 von der Working Group on Margin Requirements (WGMR) bestehend aus BCBS und IOSCO in Abstimmung mit dem CPSS/CGFS2 im Auftrag der G20 im Rahmen eines Konsultationsverfahrens erarbeitet. Primäres Ziel der Regelungen ist die Verringerung systemischer Risiken durch die Pflicht zur Hinterlegung von Sicherheiten (Initial Margin, Variation Margin) für nicht standardisierte und damit nicht über zentrale Kontrahenten abzuwickelnde Derivatekontrakte. Dadurch soll sichergestellt werden, dass im Falle des Ausfalls der Gegenpartei (Kontrahentenrisiko) ausreichend Sicherheiten zur Kompensation von Verlusten zur Verfügung stehen. Darüber hinaus sollen die Regelungen das zentrale Clearing von standardisierten Derivatekontrakten fördern.

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