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Die aktuell gemeinsam von BearingPoint, der TU Darmstadt und LOGISTIK HEUTE durchgeführte Studie, beschäftigt sich mit den künftigen Internationalisierungsprozessen in der Automobilzuliefererindustrie sowie im Maschinen- und Anlagenbau. Die GEXSO-Studie, kurz für Global Excellence in Supply Chain Operations (www.gexso.com), kommt zu dem Ergebnis, dass sich bei den befragten Firmen die Investitionen in neue Werke in den kommenden fünf Jahren verschieben werden. Grundsätzlich zeigen die Studienergebnisse, dass der Internationalisierungsprozess in diesen Industriezweigen nach wie vor sehr lebhaft und rege ist. Im Schnitt betreiben die teilnehmenden Maschinen- und Anlagenbauer 45 Prozent und die Automobilzulieferer 67 Prozent ihrer Werke außerhalb von West- und Zentraleuropa und haben somit schon heute mit steigender Tendenz eine enorm verteilte Produktion.

Alle Studienteilnehmer zusammen betreiben heute insgesamt 385 Produktionswerke und planen in den nächsten fünf Jahren die Neueröffnung von 55 Werken.

Gerade in den internationalen Märkten ergibt sich für die betrachteten Industrien in den nächsten Jahren ein gewandeltes Bild. So planen die befragten Unternehmen ihre neuen Werke schwerpunktmäßig in Ostasien und Südamerika. Osteuropa einschließlich Russland stagniert hingegen, während Südasien tendenziell zwar wächst, aber um weniger als die Hälfte im Vergleich zu Südamerika. „Man könnte sagen BRIC wird zu B(I)C“.

Die Supply Chains dieser Industrien werden in der Zukunft auf diese stärkere Verteilung von Produktionsstandorten ausgerichtet werden, um die antizipierten 55 neuen Werke zu versorgen. Angesichts 
dieser Entwicklung untersuchte die Studie auch, wie diese Unternehmen geführt werden und ob sie für die erwartete Entwicklung heute gut aufgestellt sind. Während immerhin 55 Prozent der in der vorliegenden Studie Befragten geantwortet haben, dass das Supply-Chain-Konzept auf der Vorstands- und Geschäftsführungsebene direkt verantwortet wird, erreichen nur drei Firmen in den Bereichen Marktorientierung, Lieferantenmanagement, Information & Kommunikation sowie Flexibilität konsistent gute Noten.

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