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Die Transformation der Versicherer in Richtung einer zukunftsfähigen Aufstellung – im Rahmen unserer Studienreihe mit dem Schlagwort „2025“ synonym gesetzt – läuft. War man in den letzten beiden Jahren noch in einer Anlaufphase, so sehen wir die Welle der Veränderung jetzt in voller Fahrt. Insbesondere große Versicherungskonzerne sind bereits dabei, sich massiv umzugestalten. Kleine und mittelgroße Häuser versuchen dagegen, ihre Agilität zu nutzen. Wie ernst es die Versicherer meinen, zeigt sich im Umfang der Veränderungsprogramme und der Höhe der bereitgestellten Investitionsvolumina. Dabei stellt die zielgerichtete Umsetzung und Kanalisierung der laufenden Initiativen und Projekte aktuell die größte Herausforderung für Versicherer dar. Entscheidend ist, die Vielfalt der Maßnahmen zu koordinieren und die Transformationsinitiativen abgestimmt zum Ziel zu führen.

Nachdem das „WAS“ und das „WO stehen wir“ der Transformation in Versicherungen in unseren beiden Studien „Fit for 2025“ sowie „Readiness 2025“ erarbeitet wurde. Nun steht das „WIE“ im Fokus: „Wie vorgehen im Transformationsprozess?“.

In unserer vorliegenden Branchenstudie „Roadmap 2025“ werden zentrale Hebel eines zielgerichteten Transformationsprozesses erarbeitet. Für die Versicherer werden konkrete Handlungsempfehlungen zur Bewältigung der Transformation gegeben. Aus Kundenprojekten und -gesprächen, insbesondere auch praktischer Transformationsarbeit mit den Versicherern wurde ein Bezugsrahmen mit Stellhebel-Clustern für eine erfolgversprechende und praxisorientierte Transformation 2025 entwickelt und in 17 provokanten Thesen formuliert. Diese Thesen haben wir mit Top Managern ausgewählter Versicherungen diskutiert, validiert sowie um deren Erfahrungen und Sichten als Transformierungsverantwortliche ergänzt.

Um erfolgreich nach 2025 zu kommen, geht es in erster Linie nicht um die Beherrschung neuer Technologien oder Methoden. Diese sind ohne Zweifel wichtig, aber eher „Handwerkszeug“. Nein, die wichtigsten Erfolgsfaktoren liegen im Management des Transformationsprozesses und können – müssen aber auch! – erarbeitet werden. Es gibt drei wesentliche Stellhebel-Cluster zum Erfolg: „Perspektive schaffen“, „Veränderungskultur etablieren“ und „Handlungsfähigkeit herstellen“. „Perspektive schaffen“ bildet die unabdingbare Basis, die anderen beiden Stellhebel sind Voraussetzung für das Gelingen des Umsetzungsprozesses. Insofern laufen diese im von jedem Versicherer individuell zu erarbeitenden Transformations-Fahrplan parallel zur  Umsetzung. Zentrale strukturelle Erfolgselemente eines solchen Fahrplans sind erkennbar und als „Blue Print“ für eine erfolgreiche Roadmap als ein ergänzendes Ergebnis der Studie herausgearbeitet.

Abschließend werden pragmatische Hinweise – Do’s and Dont's – zu zielführenden und nicht zielführenden Ansätzen plakativ formuliert. Der wesentliche Punkt im Transformationsprozess 2025 ist der aktive Umsetzungsfokus. Denn die Herausforderung liegt oft weniger im Erkennen notwendiger Transformationsmaßnahmen, sondern vielmehr in deren koordinierter Umsetzung.

 

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